Corona-Regeln

Ausgangssperre in Berlin: Auch der Senat sieht sie kritisch

Bisher gibt es in der Hauptstadt Corona-Beschränkungen ab 21 Uhr. Jetzt will der Bund mit einer festen Ausgangssperre nachbessern. Berlin bleibt da skeptisch.

Christian Gehrke Team News dpa/chg
1 Min
  Sebastian Scheel (Linke), Stadtentwicklungssenator sprach am Dienstag in der Senatspressekonferenz.  

  Sebastian Scheel (Linke), Stadtentwicklungssenator sprach am Dienstag in der Senatspressekonferenz.  

© Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Die Berliner Bedenken würden aktuell in die Diskussionsrunden zwischen Bund und Ländern eingebracht, so der Senator. Der Regierende Bürgermeister, Michael Müller (SPD) habe vor, im Bundesrat als Chef der Ministerpräsidentenkonferenz zu dem Thema zu sprechen. „Wir brauchen jetzt Klarheit“, betonte Scheel.

Am Montag hatten sich die Regierungsfraktionen von Union und SPD geeinigt, bei den geplanten Ausgangsbeschränkungen nachzusteuern: Bürger sollen das Haus von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens nur in Ausnahmefällen verlassen dürfen. Bis Mitternacht wäre es aber erlaubt, alleine zu joggen oder spazieren zu gehen. Nach dem ursprünglichen Plan sollten die Ausgangsbeschränkungen schon um 21 Uhr beginnen. Regierungschef Müller hatte die Überlegungen zur Einführung von nächtlichen Ausgangssperren bereits mehrfach kritisiert.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner