Autoverkehr in Deutschland

VW will sich ab 2033 vom Verbrennungsmotor verabschieden

Die E-Mobilität setzt sich durch. Deutsche Autokonzerne wie Audi und VW nennen erste Zeitrahmen, ab wann sie keine Benzinmotoren mehr bauen.

Christian Gehrke Team News dpa/chg
2 Min
Die VW-Zentrale in Wolfsburg. Die Umstellung auf die Herstellung Elektroautos wird jetzt schon geplant. 

Die VW-Zentrale in Wolfsburg. Die Umstellung auf die Herstellung Elektroautos wird jetzt schon geplant. 

© Imago/Jan Huebner

VW werde weiterhin in die Verbesserung seiner Verbrenner investieren, betonte Zellmer. Dies gelte auch für den Diesel. Zwar sei die geplante Verschärfung der EU-Abgasnorm (Euro 7) für Diesel eine besondere Herausforderung. Allerdings würden Dieselantriebe gerade bei Vielfahrern „noch sehr stark nachgefragt“, sagte der Manager.

Audi will in fünf Jahren mit dem letzten Verbrenner eine Premiere feiern  

Volkswagen-Vorstandschef Herbert Diess hatte bei der Bilanzvorlage im Frühjahr betont, er setze auf eine Steuerung über Angebot und Nachfrage. „In einigen Regionen werden Verbrenner noch länger als in anderen Regionen verkauft werden“, erklärte er damals. Nach seiner Vorstellung kommt der Wandel über den Markt und die Kunden. Die Verbrenner seien zunächst noch nötig –auch um den Umbruch in die rein elektrische Welt zu finanzieren. Zudem seien moderne Verbrenner um ein Vielfaches effizienter und weniger umweltschädlich als ihre Vorgänger aus Zeiten der Dieselkrise.

Audi gibt sich ambitionierter und will in fünf Jahren die letzte Premiere für ein neues Automodell mit Verbrennermotor feiern. Das Auto werde dann etwa sieben Jahre lang verkauft, also bis 2032 oder 2033 - je nach Kundennachfrage, hieß es in Ingolstadt. Danach will die VW-Tochter weltweit nur noch Fahrzeuge mit E-Antrieb verkaufen.

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