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Corona-Pandemie

Zu viele Partys: SPD-Politiker will James-Simon-Park einzäunen

Erneut haben Tausende Menschen im James-Simon-Park gefeiert. Tom Schreiber will den Park ab 22 Uhr dichtmachen und hell erleuchten.

Marco Buchholz Team News dpa/mbz
2 Min
19.6.2021, Berlin: Dicht an dicht stehen Menschen in Partylaune im James-Simon-Park.

19.6.2021, Berlin: Dicht an dicht stehen Menschen in Partylaune im James-Simon-Park.

© dpa/ Paul Zinken

Nach wie vor rückt die Polizei wegen der Corona-Pandemie bei großen Partys aus. In der Nacht zum Sonntag hatten Tausende in der Hasenheide in Berlin-Neukölln gefeiert. Die Polizei räumte weite Teile des Parks.

SPD-Abgeordneter: Park sollte dauerhaft eingezäunt werden

Ähnliches spielte sich im kleinen James-Simon-Park gegenüber der Museumsinsel ab. Der SPD-Abgeordnete Tom Schreiber forderte am Wochenende bei Twitter, dieser Park sollte dauerhaft eingezäunt werden, ab 22.00 Uhr sollte man nicht mehr reinkommen. Das spare große Polizeieinsätze, die Grünanlage könne sich erholen. Flutlichtmasten sollen laut Schreiber bei Menschen helfen, die nicht gehen wollen. Er empfahl, das Ganze als Pilotprojekt zu probieren.

Angesichts niedriger Corona-Zahlen und warmer Sommernächte hat das Nachtleben in Berlin weiter Fahrt aufgenommen. Manche weichen auf das Umland aus. In Grünheide südöstlich von Berlin löste die Polizei in den vergangenen Tagen zwei illegale Waldpartys auf.

In einer früheren Version hatten wir geschrieben, Tom Schreiber wolle Parks grundsätzlich einzäunen. Das ist nicht richtig. Seine Forderung bezieht sich konkret auf den James-Simon-Park. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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