SPD-Gesundheitsexperte

Lauterbach: Bars und Clubs bleiben für Ungeimpfte ab Herbst wohl geschlossen

Nur etwa jeder vierte Ungeimpfte will sich noch impfen lassen. Karl Lauterbach rechnet mit Einschränkungen für diese Menschen, wenn die vierte Welle kommt.

Team News Carola Tunk AFP/ctu
2 Min
Karl Lauterbach (SPD) glaubt, dass Ungeimpfte im Herbst mit Einschränkungen rechnen müssen.

Karl Lauterbach (SPD) glaubt, dass Ungeimpfte im Herbst mit Einschränkungen rechnen müssen.

© Imago/Frederic Kern

Als Hauptgrund nannten 67 Prozent der Impfverweigerer bei der Umfrage mangelndes Vertrauen in die Impfstoffe. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der Zeitung, er gehe fest davon aus, dass diese Menschen künftig mit Einschränkungen rechnen müssten. „Im Herbst, wenn die Fallzahlen sehr hoch sind, wird es eine Reihe von Einschränkungen für Ungeimpfte geben müssen: Sie werden etwa nicht mehr in die Innenräume von bestimmten Restaurants, in Bars oder Clubs gehen können, also an Orte mit einem hohen Ansteckungsrisiko“, sagte Lauterbach.

54  Prozent wollen Ungeimpften Besuch von Restaurants verbieten

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet laut Bild am Sonntag Einschränkungen für Ungeimpfte bei steigenden Fallzahlen. Dem Bericht zufolge sind 61 Prozent der Meinung, dass Ungeimpfte bei hohen Fallzahlen keine Sportveranstaltungen mehr besuchen dürfen sollen. 58 Prozent wollen demnach Theater-, Kino- und Museumsbesuche für Ungeimpfte verbieten, 54 Prozent Restaurantbesuche.

Bereits ab dem 1. August müssen Ungeimpfte bei der Rückreise nach Deutschland mit Einschränkungen rechnen: Wer in die Bundesrepublik einreisen will und mindestens zwölf Jahre alt ist, muss ab Sonntag einen Corona-Test vorlegen. Diese Regelung gilt nicht für vollständig Geimpfte und Genesene.

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