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Flutkatastrophe

Ahrtal: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung

Wurde im Ahrtal verspätet gewarnt und evakuiert? Die Staatsanwaltschaft untersucht die Vorwürfe.

Team News AFP/kmi
2 Min
Das Ahrtal wurde von der Flutkatastrophe besonders schwer getroffen.

Das Ahrtal wurde von der Flutkatastrophe besonders schwer getroffen.

© Imago/Eibner

Es lägen inzwischen auch polizeiliche Erkenntnisse zum Tod von zwölf Menschen in einer Betreuungseinrichtung in Sinzig vor, hieß es weiter. Diese würden daraufhin ausgewertet, ob sich aus ihnen der Anfangsverdacht von Straftaten ergebe.

Nach den Unwettern und dem darauf folgenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern Mitte Juli wurden inzwischen mehr als 180 Todesopfer registriert. Das rheinland-pfälzische Ahrtal war von der Katastrophe besonders betroffen. Am Wochenende berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass der Landkreis Ahrweiler offensichtlich in der Nacht vor der Flutkatastrophe vom Landesumweltamt gewarnt worden sei, darauf aber nicht rechtzeitig reagiert habe.

Flutkatastrophe: 138 Tote allein im Ahrtal

Die Zahl der Menschen, die in der Flutkatastrophe im Ahrtal ihr Leben verloren, ist am Montag auf 138 gestiegen. Weiterhin vermisst werden 26 Bewohner, wie Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz mitteilte.

Bis zum Wochenende waren 135 Menschen tot geborgen worden. Identifiziert seien bislang 106 Menschen, sagte Thomas Linnertz vom Polizeipräsidium Koblenz. Keine Angaben macht die Polizei bislang zur Frage, wie viele Menschen in den einzelnen Orten ums Leben kamen.

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