Kampf gegen Corona-Ausbreitung

SPD-Gesundheitsexperte: 200.000 Berliner könnten bald dritte Impfung bekommen

Ab September soll bestimmten Risikogruppen ein Impfangebot gemacht werden, sagt Martin Matz. Von der Kapazität her sei dies überhaupt kein Problem.

Marie-Luise Grauel Team News dpa/mlg
2 Min
Ab September könnten 200.000 hochbetagte Berlinerinnen und Berliner eine Drittimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Ab September könnten 200.000 hochbetagte Berlinerinnen und Berliner eine Drittimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

© dpa/Sven Hoppe

„Darunter sind die 30.000 stationär Pflegebedürftigen, die wir auch diesmal wieder mit mobilen Impfteams werden aufsuchen müssen.“ Die Arztpraxen seien aufgefordert, die Impfungen bei den ambulant Pflegebedürftigen sicherzustellen. Alle anderen aus den infrage kommenden Gruppen, etwa Ältere, die nicht pflegebedürftig seien, könnten sich ebenfalls in ihrer Arztpraxis impfen lassen. „Es sind gleichzeitig auch genügend Möglichkeiten vorhanden in den beiden Impfzentren Tegel und Messe, so dass wir im September diese Impfungen dort anbieten können.“ Von der Kapazität her sei das überhaupt kein Problem.

„Die Hauptmotivation für die Auffrischungsimpfung ist hier nicht, dass im Lauf der Zeit die Impfwirkung nachlässt“, sagte Matz. Das sei wissenschaftlich immer noch unklar. „Hier geht es darum, Personengruppen ein drittes Mal zu impfen, bei denen die Immunreaktionen auf die Impfung vielleicht nie so besonders gut gewesen ist und durch die dritte Impfung noch eine bessere Reaktion erzielt werden kann.“

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner