Nach eigener Aussage leidet Christian Kahrmann an Long Covid. Die körperlichen Nachwirkungen der Erkrankung machen dem Mann offenbar schwer zu schaffen. So habe der Schauspieler Probleme mit seinem „Laufapparat“. Konkret leide er auch ein halbes Jahr nach seiner Erkrankung noch an Muskel- und Gliederschmerzen. Zudem hätten auch die Nerven in seinen Beinen durch die Corona-Infektion gelitten, sagt Kahrmann.
„Wie durch den Fleischwolf gedreht“
Kahrmann: „Diese Krankheit hat halt wahnsinnige Nachwirkungen. Allein das Koma 17 Tage. Auf die Psyche, auf den Körper. Ich habe 20 Kilo abgenommen, meine ganze Muskulatur verloren, die muss zurückerlangt werden. Dann die Belastung der Organe: Leber, Niere, Gallenblase, Lunge natürlich, es kommt immer was Neues dazu.“ Die psychischen Auswirkungen der Erkrankung seien ebenfalls massiv.
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Dass er als „sportlicher Mensch“ plötzlich auf einen Rollator angewiesen war, habe ihn „gebrochen“ und seelisch „durch den Fleischwolf gedreht“. Bis heute, so Kahrmann, leider er unter Schlaflosigkeit im Wechsel mit extremer Erschöpfung.
Als Christian Kahrmann im Krankenhaus aus dem Koma erwachte, erfuhr er von dem Tod seines Vaters. Dieser war zuvor ebenfalls an Corona erkrankt. Kurz darauf starb seine Mutter an einer Krebserkrankung.
Für eine Psychotherapie hatte Christian Kahrmann wegen der Beerdigung seiner Mutter bislang noch keine Zeit. Nun möchte er gegen die seelischen Auswirkungen von Long Covid ankämpfen.
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