Dabei können durch Magnetfelder und elektrische Strahlung nahe der Sonne Probleme für den Mars-Funk entstehen. Die Nasa-Kommandos würden womöglich für die Sonden und Rover missverständlich auf dem Mars ankommen. Im schlimmsten Fall würde dies bei Perseverance und Co. zu Fehlfunktionen führen. Damit sich also nicht einer der teuren Rover versehentlich ins eigene Rad bohrt, lässt die Nasa sie stillstehen.
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Während der Funkstille sind die Mars-Rover und anderen Maschinen aber keineswegs ausgestellt. Perseverance wird weiterhin Wettermessungen vornehmen, nach Staubwirbeln Ausschau halten und neue Audioaufnahmen machen. Sein Vorgänger Curiosity, der seit 2011 auf dem Mars unterwegs ist, hat ähnliche Aufgaben und misst zudem noch Strahlung – all das, ohne sich zu bewegen. Der Lander Insight lauscht indes weiter nach Marsbeben, und der Hubschrauber Ingenuity steht am Boden und sendet wöchentlich Daten an den Rover Perseverance.
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Die gesammelten Bilder, Tonaufnahmen und Daten, die nicht an die Erde gesandt werden können, sollen gespeichert werden und mit einiger Verspätung dann in Houston eintreffen. Voraussichtlich am 16. Oktober wird die Nasa schließlich die Stille brechen und die ersten Signale wieder an den Roten Planeten senden. Dann sind die Ferien für die Mars-Flotte vorbei.
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