Der dreiköpfigen Bande im Alter von 25 bis 37 Jahren wird vorgeworfen, rund 26 Millionen Liter Bier auf dem Schwarzmarkt in Frankreich und Großbritannien verkauft zu haben. In diesen Ländern ist die nationale Biersteuer höher als in Deutschland. Als Steuerlager für ihre Fracht aus Frankreich und den Niederlanden angemeldet sei jedoch Frankfurt (Oder) gewesen, wohin die Bande das Bier jedoch nur auf dem Papier transportierte.
Flüssiges Brot: Angriff aufs Deutsche Reinheitsgebot
Zuvor wurde wegen des Verdachts des Drogenschmuggels gegen die drei ermittelt. Die Fahnder gingen davon aus, dass das Trio mit Dosenbier als Tarnladung Drogen aus Frankreich nach Frankfurt (Oder) transportieren wollte. Das bestätigte sich nicht, jedoch fehlte auch von der offiziell angegebenen Bierfracht jede Spur, was die weiteren Ermittlungen anstieß. Neben den drei Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg habe es ebenfalls jeweils eine Durchsuchung in Bremerhaven (Land Bremen) und Mühlheim (Hessen) gegeben. Dabei seien zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden. Offen ließ der Zoll, was genau gefunden wurde.
Polizeibericht Berlin
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