Debatte um Bayern-Profi

Corona: Lauterbach kritisiert Kimmich wegen fehlender Impfung

SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach findet es „nicht gut“, dass Fußballer Joshua Kimmich nicht gegen Corona geimpft ist. Dass er abwarten wolle, sei „schwierig“.

Team News Mike Wilms dpa/mow
2 Min
Politiker Karl Lauterbach (SPD) wünscht sich, dass Fußball-Profi Joshua Kimmich noch umdenkt und sich publikumswirksam impfen lässt.

Politiker Karl Lauterbach (SPD) wünscht sich, dass Fußball-Profi Joshua Kimmich noch umdenkt und sich publikumswirksam impfen lässt.

© dpa/Kay Nietfeld

Kimmich hatte im März 2020 gemeinsam mit seinem Bayern-Kollegen Leon Goretzka die Aktion „We Kick Corona“ (#wekickcorona) ins Leben gerufen, mit der sie Spenden für soziale Einrichtungen sammeln.

Lauterbach hofft, dass sich Kimmich symbolträchtig impfen lässt

„Am besten wäre es, wenn die Impfung noch käme und dass man jetzt keinen großen Druck aufbaut“, sagte Lauterbach. „Es ist Joshua Kimmichs eigene Entscheidung. Wir dürfen keinen Druck aufbauen, aber es wäre sehr wertvoll – davon geht eine enorme Symbolwirkung aus.“

Kimmich hatte nach dem 4:0 in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen 1899 Hoffenheim im TV-Sender Sky eingeräumt, bislang nicht gegen Covid-19 geimpft zu sein. Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“, sagte Kimmich. Er sage nicht kategorisch, dass er sich „überhaupt nicht impfen lasse“. Es sei „auch sehr gut möglich, dass ich mich in Zukunft impfen lasse“, betonte Kimmich.

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