„Lebensqualität sichern“

Hohe Preise: Linke fordern 200 Euro für Armutsgefährdete

Angesichts der gestiegenen Verbraucher- und Energiepreise fordert die Linken-Chefin eine Einmalzahlung für ärmere Menschen.

Team News dpa/dak
1 Min
Linke-Chefin Susanne Hennig-Wellsow (Archivbild): „Wir müssen reagieren, wenn wir wollen, dass Menschen im Winter nicht frieren.“

Linke-Chefin Susanne Hennig-Wellsow (Archivbild): „Wir müssen reagieren, wenn wir wollen, dass Menschen im Winter nicht frieren.“

© imago/Fotostand/Reuhl

Die 200 Euro sollten nach Vorstellung der Linken-Spitze zum 1. Dezember an rund 13 Millionen armutsgefährdete Menschen ausgezahlt werden. Die Einmalzahlung würde gleichzeitig als Konjunkturprogramm wirken, heißt es in einem am Montag präsentierten Papier mit Forderungen zu „schnellen Maßnahmen“, die aus Sicht der Partei jetzt ergriffen werden müssten, „um die Lebensqualität der Bevölkerung zu sichern und Notleiden zu verhindern“.

Vorgeschlagen werden neben der Einmalzahlung auch eine sofortige Anhebung von Hartz IV um die Inflationsrate, eine Berücksichtigung von Heiz- und Stromkosten beim Wohngeld, ein Verbot von Gas- und Stromsperren für Privathaushalte, die Übernahme des CO2-Preises für das Heizen von Wohnungen durch die Vermieter und eine Pflicht für Strom- und Gasanbieter, Privatkunden ein Grundkontingent kostenlos anzubieten.

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