Pandemie

Lauterbach: Corona-Lage bedeutet nichts Gutes für Vorweihnachtszeit

Der SPD-Gesundheitsexperte warnt angesichts der angespannten Corona-Lage vor einer Überlastung der Krankenhäuser.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
1 Min
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich für strenge 2G-Vorschriften aus.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich für strenge 2G-Vorschriften aus.

© Imago/Future Image

Deswegen sollten seiner Meinung nach jetzt Restaurants, Kinos und andere Einrichtungen strenge 2G-Vorschriften (Zugang für Geimpfte und Genesene) durchsetzen und die Bundesländer rasch die Auffrischungsimpfung für Ältere ermöglichen. „Nur dann wären Menschenansammlungen bei Weihnachtsfeiern mit vielen Mitarbeitern vertretbar“, sagte Lauterbach. Bei den Auffrischungsimpfungen sollten zuerst die Menschen über 70 dran sein, genauso wie Menschen mit Vorerkrankungen oder Mitarbeiter aus dem Gesundheitssektor.

Angesichts steigender Infektionszahlen will auch der Berliner Senat neue Maßnahmen ergreifen. Derweil wird über eine sogenannte 2G+-Regel debattiert. Sie sieht vor, dass bei manchen Veranstaltungen zwar 2G (genesen oder geimpft) gilt, sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber dennoch zusätzlich testen lassen müssten. Lockerungen sind derzeit hingegen ausgeschlossen, in Berlin liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 156,1.

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