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24 Grad mitten im Oktober: Ab Mittwoch kehrt der Spätsommer zurück – für genau drei Tage

Wetter in Deutschland: Hoch Elmar bringt von Mittwoch bis Freitag Sonne und bis zu 24 Grad. Am Morgen droht dichter Nebel, ab Samstag zieht Regen auf.

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Leuchtendes Laub, blauer Himmel: Bis Freitag bringt Hoch Elmar noch einmal Sonne und bis zu 24 Grad nach Deutschland. (Symbolbild)

Leuchtendes Laub, blauer Himmel: Bis Freitag bringt Hoch Elmar noch einmal Sonne und bis zu 24 Grad nach Deutschland. (Symbolbild)

© Imago

Von der Deutschen Bucht bis an den Oberrhein: Ab Mittwoch schiebt Hoch Elmar die Tiefs aus Deutschland, im Südwesten steigen die Temperaturen auf bis zu 24 Grad. Meteorologen warnen zugleich vor dichtem Nebel am Morgen, amtliche Warnungen veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst.

Wer den Spätsommer auskosten will, hat dafür genau drei Tage.

Ab Mittwoch: Hoch Elmar räumt den Himmel frei

Die Wettergrenze verläuft am Mittwoch entlang der Donau. Nördlich davon lösen sich die Nebelfelder nach und nach auf, es bleibt trocken bei einem Mix aus Sonne und Wolken. Südlich des Flusses hängen zunächst dicke Wolken, direkt an den Alpen regnet es bis zum Nachmittag.

An Nord- und Ostsee werden 17 bis 18 Grad erreicht, am Oberrhein bis zu 23 Grad. So berechnen es die Meteorologen von Meteored. An der Ostsee fegt dazu ein teils stark böiger Westwind über die Küste.

In der Nacht zum Donnerstag klart es verbreitet auf. In der Mitte und im Süden bildet sich dann neuer, teils dichter Nebel. In Tälern und Flussniederungen kann die Sicht unter 100 Meter fallen, im Binnenland kühlt es auf 9 bis 2 Grad ab.

Für Autofahrer gilt: Erst bei weniger als 50 Metern Sicht darf die Nebelschlussleuchte an, dann sind auch höchstens 50 km/h erlaubt. So regelt es die Straßenverkehrs-Ordnung. Ob für Ihren Landkreis eine Nebelwarnung gilt, zeigt die Warnkarte des DWD.

24 Grad am Donnerstag: Der Nebel weicht erst mittags

Der Donnerstag wird der wärmste Tag dieser Wetterphase. Im Süden braucht der Nebel teils bis zum Mittag, danach wird es heiter und trocken. Verbreitet sind 17 bis 22 Grad drin, im Westen und Südwesten lokal bis zu 24 Grad.

Am Freitag hält der Süden das Niveau. Am Oberrhein sind erneut bis zu 24 Grad möglich, sonst 17 bis 23 Grad bei schwachem Südwestwind. Morgens bleibt es für Pendler heikel, denn der Nebel löst sich wieder nur zäh auf.

Im Nordwesten zieht dann schon der Umschwung heran. Die Wolken verdichten sich, am Freitagabend regnet es rund um die Deutsche Bucht. In der Nacht zum Samstag sinken die Werte auf 10 bis 5 Grad.

24 statt 9,4 Grad: So weit liegt dieser Oktober neben der Spur

Das Oktobermittel liegt in Deutschland bei 9,4 Grad, gerechnet über Tag und Nacht im Zeitraum 1991 bis 2020. Diesen Wert nennt wetter.com unter Berufung auf den DWD.

Ein Höchstwert lässt sich mit einem Monatsmittel nur bedingt vergleichen. Die Lücke von fast 15 Grad zeigt trotzdem, wie weit die kommenden Tage aus dem Rahmen fallen.

Dass sie dennoch grau beginnen, liegt an den langen Nächten. Unter dem Hoch kühlt die Luft am Boden stark aus, die Feuchtigkeit kondensiert zu Nebel. Erst die Mittagssonne löst ihn auf.

Wer wandern will, etwa im Pfälzerwald, im Schwarzwald oder an der Mosel, startet deshalb am besten gegen Mittag. Nach Sonnenuntergang wird es schnell frisch, eine Jacke gehört ins Gepäck.

Warm und trocken: Warum der Regen diesmal fehlt

Ein warmer Oktober ist längst keine Ausnahme mehr. Laut derselben Übersicht lag jeder Oktober seit 2020 über dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990, am deutlichsten 2022 mit 12,5 Grad.

Auch für 2026 erwartet der DWD in seiner saisonalen Klimavorhersage einen wärmeren Spätherbst als im Durchschnitt. Das Problem ist die Trockenheit nach dem Dürresommer: Wie ausgedörrt die Böden in Ihrer Region sind, zeigt der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung.

Für Ausflügler beendet der Regen am Wochenende eine Traumwoche. Für Gärten und Wälder ist er überfällig.

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Ab Samstag Regen: Kommt jetzt der echte Herbst?

Am Wochenende zieht Elmar ab. In der Nacht zum Samstag bleibt es im Osten noch klar, im Süden bildet sich erneut Nebel. Von Westen und Norden schieben sich dichte Wolken heran, der Regen breitet sich Schritt für Schritt nach Osten aus.

Wie lange die nasse Phase dauert, lässt die Vorhersage noch offen. Wer Kastanien sammeln oder durch die Weinberge laufen will, plant das bis Freitag ein, im Norden am besten am Vormittag. Wie das Wetter zuletzt verlief, lesen Sie in unserem Wetterbericht vom Montag.

Endgültig herbstlich wird es in knapp zwei Wochen: Am 25. Oktober endet die Sommerzeit. Ab dann geht die Sonne in Berlin schon vor 16.50 Uhr unter.

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