Energie

Berlins SPD-Chef Saleh fordert in Gaskrise Taten von Habeck

Berlins SPD-Chef Raed Saleh hat die Energiepolitik von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) scharf kritisiert. „Es ist richtig, die Industrie und ...

dpa
2 Min
ARCHIV - Raed Saleh, Landesvorsitzender der SPD Berlin.

ARCHIV - Raed Saleh, Landesvorsitzender der SPD Berlin.

© Carsten Koall/dpa/Archivbild

Der Bund müsse sich bei der Abfederung der explodierenden Energiekosten stärker beteiligen, forderte Saleh, der auch Fraktionschef der SPD im Abgeordnetenhaus ist. Schließlich habe der Bund durch gestiegene Kosten in vielen Lebensbereichen zwischen 2021 und 2023 „rund 50 Milliarden Euro ungeplante Mehreinnahmen aus genau diesen Kostenentwicklungen bei der Mehrwertsteuer“, sagte er.

„Ich mache mir große Sorgen, dass in Deutschland die Mittelschicht abrutscht“, fügte der SPD-Politiker hinzu. Habeck müsse nun „Machen statt Warnen“. Habeck warne „immer blumiger vor den eigenen Entscheidungen“, wurde Saleh von der Zeitung zitiert. „Er verhält sich wie ein Chefarzt, der bei der Herznot-OP keinen Bypass legt, sondern über die angeblich falsche Ernährung des Patienten in den letzten Jahren schimpft.“

Wegen Wartungsarbeiten fließt seit Montag durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 derzeit kein russisches Gas nach Deutschland. Die Sorge ist, dass Russland Gaslieferungen über die zuletzt wichtigste Verbindung nach Deutschland nach Abschluss der Arbeiten nicht wieder aufnehmen könnte.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner