Umweltverschmutzung

Hoppe: Fischsterben Katastrophe nie dagewesenen Ausmaßes

Die Bürgermeisterin von Schwedt, Annekathrin Hoppe (SPD), hat das Fischsterben in der Oder als Umweltkatastrophe nie dagewesenen Ausmaßes bezeichnet.

dpa
1 Min
dpatopbilder - ARCHIV - Ein toter Fisch, der bereits von Maden zersetzt wird, liegt am Ufer der Oder.

dpatopbilder - ARCHIV - Ein toter Fisch, der bereits von Maden zersetzt wird, liegt am Ufer der Oder.

© Patrick Pleul/dpa

Am Samstag begann in Schwedt an der Oder eine Aktion zum Einsammeln der Kadaver. Die Einsatzkräfte seien mit Schutzanzügen ausgerüstet, sagte Hoppe im rbb-Inforadio. Es sei davon auszugehen, dass dort gesundheitsgefährdende Stoffe für den Menschen vorhanden seien.

Der Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt in der Uckermark wurde vor mehr als 25 Jahre gegründet und gilt als Deutschlands einziger Flussauen-Nationalpark. Das Gebiet an der deutsch-polnischen Grenze hat eine Länge von 50 Kilometern und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 10.000 Hektar. Er zieht sich am westlichen Uferrand der Oder von Hohensaaten im Süden bis Staffelde im Norden. Wasservögel und andere Zugvögel nutzen das Areal als Rastgebiet.

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