Feste

Berlin: „Festival of Lights“ soll trotz Energiesparens stattfinden

Trotz der Energiesparmaßnahmen soll das „Festival of Lights“ im Oktober in Berlin stattfinden – allerdings in reduzierter Form.

Team News Carola Tunk dpa
1 Min
Das angestrahlte Schloss Charlottenburg.

Das angestrahlte Schloss Charlottenburg.

© Markus Wächter

Das „Festival of Lights“ und auch „Berlin leuchtet“ seien touristisch relevante Ereignisse, die zur Attraktivität Berlins in der dunklen Jahreszeit beitragen würden, so der Senat. Man begrüße aber Anstrengungen der Tourismusbranche, Veranstaltungen energiesparender durchzuführen.



Gesamtstromverbrauch Berlins beträgt 14 Terawattstunden

Berlin hatte kürzlich damit begonnen, öffentliche Gebäude und Wahrzeichen in Berlin nachts nicht mehr zu beleuchten. Insgesamt sollen 150 Objekte wie Siegessäule, Dom, Gedächtniskirche, Schloss Charlottenburg oder Staatsoper betroffen sein – aber nicht bei allen lassen sich die Strahler einfach ausschalten.

Der Stromverbrauch für die Beleuchtung der 150 Bauwerke liegt laut Senat bei etwa 150.000 bis 200.000 Kilowattstunden pro Jahr. Nach aktuellen Preisen kostet das 40.000 Euro pro Jahr. Der Gesamtstromverbrauch Berlins beträgt 14 Terawattstunden, also eine Milliarde Kilowattstunden. Werden 150.000 Kilowattstunden eingespart, sind das 0,001 Prozent oder ein Hunderttausendstel des gesamten Jahresverbrauchs.

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