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Energiekrise

Bericht: Ampelkoalition kippt Habecks Gasumlage

Das Ende der umstrittenen Gasumlage soll wohl bereits am morgigen Mittwoch beschlossen werden, berichtet die FAZ.

2 Min
Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz

© dpa/Kay Nietfeld

Die umstrittene Gasumlage soll offenbar spätestens am morgigen Mittwoch gekippt werden. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) aus Kreisen der Ampelfraktion und der Energiewirtschaft erfuhr, sind die Verhandlungen dazu in die entscheidende Phase getreten. Entscheidend sei, dass man sich auf eine Alternative einigen könne, hieß es. Es sei nicht ausgeschlossen, dass schon am heutigen Dienstagabend ein Entschluss gefasst wird. 

Dem FAZ-Bericht zufolge wird das Ende der Umlage im Zusammenhang mit einer Gaspreisbremse verhandelt. Die FDP dringt in der Ampelkoalition darauf, zunächst das Energieangebot zu erhöhen, um die hohen Preise zu senken. Erst dann soll über einen Preisdeckel und über staatliche Stützung verhandelt werden. Letzteres wünschen sich laut FAZ-Informationen vor allem die SPD und die Grünen.

Äußerungen des FDP-Chefs und Bundesfinanzministers Christian Lindner und des Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr vom Dienstag deuten auf ein politisches Tauschgeschäft hin, heißt es weiter: Vor staatlichen Eingriffen sollten zunächst die Kern- und Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung weiterlaufen, in der Gaswirtschaft sei daran zu denken, Teile der vom Bund eingekauften Reserven freizugeben.

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