1. FC Union Berlin

Union Berlins Angreifer Sheraldo Becker wirbelt Hansas Defensive durcheinander

Sheraldo Becker zeigt, was er draufhat. Im Testspiel seines 1. FC Union Berlin war er vom FC Hansa Rostock nicht in den Griff zu bekommen.

Stefan Bröhl
2 Min
Sheraldo Becker (r.) rennt hier Hansa Rostocks Union-Leihgabe Rick van Drongelen davon.

Sheraldo Becker (r.) rennt hier Hansa Rostocks Union-Leihgabe Rick van Drongelen davon.

© IMAGO/Koch

„Und niemals vergessen: EISERN UNION, EISERN UNION, EISERN UNION!“ Die FCU-Fans unter den 11.931 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei erwachten nach einer schläfrigen ersten Halbzeit im zweiten Abschnitt gleich mehrfach aus ihrer Kälte-Lethargie.

Wenn es um sportliche Belange ging, war fast immer Sheraldo Becker dafür verantwortlich. Der erst am vergangenen Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegene Angreifer wirbelte die Defensive des FC Hansa Rostock gehörig durcheinander und erzielte beim 2:0-Sieg seines 1. FC Union Berlin beide Tore.

Es hätten sogar noch mehr sein können. Doch erst stand der Pfosten im Weg, dann FCH-Keeper Max Hagemoser. Becker hätte also sogar vier Treffer erzielen können, denn sowohl bei seinen beiden Toren, als auch bei seinen anderen Großchancen tauchte er jeweils frei vor dem Rostocker Gehäuse auf.

Dass er mit 36 km/h zu den schnellsten Bundesliga-Akteuren zählt, wurde immer wieder deutlich. Seiner  Geschwindigkeit, Dynamik und seinem Zug zum Tor hatten die Hanseaten um Union-Leihgabe Rick van Drongelen nur wenig entgegenzusetzen.

Sheraldo Becker (2.v.r.) schoss den 1. FC Union Berlin gegen den FC Hansa Rostock zum 2:0-Heimsieg.

Sheraldo Becker (2.v.r.) schoss den 1. FC Union Berlin gegen den FC Hansa Rostock zum 2:0-Heimsieg.

© IMAGO/Koch

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Union Berlins Sheraldo Becker demonstriert seine Fähigkeiten

Dabei hatten sie zuvor, gerade im ersten Durchgang, fast keine Chance der Eisernen zugelassen und sicher gestanden. Es war offensichtlich, dass das die Stärke der Kogge ist. Im zweiten Abschnitt wandelte sich das. Wann immer die Teamkollegen Becker eingesetzt bekamen, wurde es gefährlich.

Auch, wenn es „nur“ ein Testspiel und „nur“ ein Zweitligist war, zeigte der Nationalstürmer Surinames, was er draufhat und weshalb er zumindest zu Beginn dieser Saison so herausragte.

Wenn er in den nächsten Wochen weiter in Form kommt, verletzungsfrei – und entgegen etwaiger Gerüchte in Köpenick bleibt, könnte er seinem Verein und damit auch den Fans in der restlichen Runde noch viel Freude bereiten.

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