Ukraine-Krieg

Kiew: Russische Kommandostelle während Offiziersbesprechung getroffen

Erfolg für die ukrainischen Truppen: Bei einem Angriff in der Region Cherson könnten wichtige russische Drahtzieher im Krieg außer Gefecht gesetzt worden sein.

Team News dpa
1 Min
Autos brennen nach einem russischen Raketenangriff auf das Stadtzentrum von Cherson.

Autos brennen nach einem russischen Raketenangriff auf das Stadtzentrum von Cherson.

© AP/Kherson Region Administration

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigener Darstellung bei einem Angriff in der Region Cherson im Süden der Ukraine eine russische Kommandostelle außer Gefecht gesetzt. Der Stab in der Ortschaft Sabaryne sei während einer Offiziersbesprechung angegriffen worden, teilte der Generalstab der ukrainischen Armee am Sonntag in Kiew mit. Dabei seien mindestens 70 Soldaten verwundet worden, die Zahl der Toten stehe zunächst nicht fest. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Im Verlauf des Kriegs haben die ukrainischen Verteidiger wiederholt russische Kommandozentralen und Befehlsstellen angegriffen. Diese waren entweder durch Überwachung des Funkverkehrs oder auch des Mobilfunknetzes lokalisiert worden. Dabei wurden bereits mehrere ranghohe russische Offiziere getötet.

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