Wahlen 2023

Aus Trotz und Ärger? Linke will trotzdem mit SPD und Grünen koalieren

Franziska Giffey strebt eine Koalition mit der CDU an. Die überraschende Nachricht ärgert die Linke. Klaus Lederer will weiterregieren, schreibt er auf Twitter.

Christian Gehrke Team News
1 Min
Klaus Lederer

Klaus Lederer

© Carsten Koall/dpa

Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin Franziska Giffey wird heute dem SPD-Landesvorstand vorschlagen, mit dem Wahlsieger CDU-Koalitionsgespräche aufzunehmen. Die inzwischen offiziell bestätigte Nachricht platzte am Dienstagabend in die Sondierungsrunde zwischen CDU und Grüne. Demnach strebt Giffey eine Große Koalition an. 

Die Linkspartei kämpft aber gegen den Machtverlust und  kündigt ihrerseits aber an, dass sie das rot-grün-rote Bündnis fortführen will. Immerhin stellt die Linke im Berliner Senat drei Senatoren.  

Wie Kultursenator Klaus Lederer (Linke) auf Twitter am Dienstagabend mitteilt, will die Linkenspitze auf dem Landesparteitag die Aufnahme von Koalitionsverhandlung für ein rot-grün-rotes Bündnis vorschlagen. Die Linkenspitze habe während der Sondierungen den Eindruck gewonnen, dass man die offenen Aufgaben aus dem bestehenden Koalitionsvertrag bis 2026 gut abarbeiten könne, so Klaus Lederer.

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