Spitzenpolitiker von CDU und SPD in Berlin haben die Koalitionsverhandlungen am Montag mit Gesprächen über Sport und Kultur fortgesetzt. Das Kernverhandlungsteam traf sich dafür im Abgeordnetenhaus. Der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner sagte: „Wenn wir über Sport reden, reden wir auch über Stadien in Berlin. Und wir reden natürlich auch über den Wunsch von Hertha BSC, ein weiteres Fußballstadion in Berlin zu etablieren.“ Dass CDU und SPD solche Pläne unterstützten, sei keine ganz neue Position, sagte Wegner. „Und jetzt müssen wir schauen, wie wir das ein stückweit konkretisieren.“
Das Thema Sport sei aber auch in anderer Hinsicht von wichtig. „Viele Berlinerinnen und Berliner organisieren sich in Sportvereinen“, sagte Wegner. „Das ist auch eine wichtige Aufgabe, wenn wir über Integration und vieles mehr sprechen.“
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Auch über den Kulturbereich solle ausführlich gesprochen werden, sagte der CDU-Fraktions- und Landeschef. Gerade in der Kulturmetropole Berlin sei das Thema von entscheidender Bedeutung, nicht zuletzt mit Blick auf den Tourismus. Wegner räumte ein, dass derzeit über vieles gesprochen werde, was erst noch finanziert werden müsse. „Es wollen alle mehr Geld, welch Wunder, aber das gucken wir uns heute mal an.“
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Nach Angaben von Parteisprechern standen außerdem die Themen Medien, Metropolregion, Europa und bürgerschaftliches Engagement auf der Tagesordnung. Die Verhandlungen zwischen der CDU als Wahlsieger und den Sozialdemokraten hatten am 9. März begonnen, sie sollen bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
CDU und SPD wollen eine schwarz-rote Landesregierung bilden. Anfang April wollen beide Parteien ihren Koalitionsvertrag vorstellen. Die CDU entscheidet danach bei einem Parteitag darüber. Die SPD plant ein Mitgliedervotum, dessen Ergebnis am 23. April bekanntgegeben werden soll.
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