Die Koalitionsverhandlungen nach der Berlin-Wahl laufen auf Hochtouren. Laut einem Medienbericht einigten sich CDU und SPD nun auf eine Neuregelung im Berliner Schulsystem. Vorbildfunktion soll das Land Brandenburg haben.
Berliner Gymnasien sollen nach dem Willen schwarz-roter Bildungspolitiker das Probejahr, das Losverfahren und auch den mittleren Schulabschluss am Gymnasium abschaffen, meldet der RBB unter Berufung auf Verhandlungskreise.
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Gymnasium: Eignungsprüfung in Mathe, Deutsch und Fremdsprache geplant
Berlin soll sich laut den Informationen in Zukunft am Bundesland Brandenburg orientieren, wenn es um die Gymnasial-Zulassung geht. Statt dem bestehenden Losverfahren, das eine Durchmischung der Schüler an den Berliner Oberschulen sicherstellen sollte, soll nun teilweise eine Eignungsprüfung erfolgen.
„Bei einem eintägigen Probeunterricht erledigen sie unter anderem Aufgaben in Deutsch und Mathematik. Nicht nötig ist das, wenn eine Gymnasialempfehlung der Grundschule vorliegt und im Halbjahreszeugnis der sechsten Klasse die Noten in Mathe, Deutsch und der ersten Fremdsprache zusammen nicht über sieben liegen“, heißt es in der Meldung.
Mittlerer Schulabschluss am Gymnasium wird wohl abgeschafft
Der Fokus soll künftig auf dem Abitur liegen. Demnach soll der Mittlere Schulabschluss an Gymnasien abgeschafft werden. Laut den RBB-Informationen sollen sogenannte grundständige Gymnasien zudem gestärkt werden. Dabei besuchen die Schüler die Oberschule bereits in der fünften Klasse.
Auch Ganztags-Gymnasien sollen im Schulsystem mehr Relevanz bekommen. Dies soll laut den Verhandlern durch eine verbesserte Personalsituation sichergestellt werden.
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