Die 36. Kleist-Festtage in Frankfurt (Oder) werden am Dienstag, 6. Oktober, um 17.30 Uhr im Kleist-Museum an der Faberstraße 6–7 eröffnet. Brandenburgs Kulturstaatssekretär Tobias Dünow spricht zum Auftakt des Theater- und Literaturfestivals ein Grußwort, wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg mitteilte. Das Festival läuft bis Sonntag, 11. Oktober.
Zum Auftakt gehören die Performance „Ein Kleid für Käthchen“ am Käthchen-Denkmal im polnischen Słubice und der Einzug in die „Offene Werkstatt“ des Kleist-Museums. Damit beginnt zugleich der Prolog zum Jubiläumsprogramm „Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist“. Heinrich von Kleist (1777–1811) wurde in Frankfurt (Oder) geboren; die Festtage ehren den Dichter seit 1991 jedes Jahr. Veranstalter sind das Kleist Forum und die Stiftung Kleist-Museum.
Programm der Kleist-Festtage mit zwei Uraufführungen
Im Programm steht die Verleihung des Kleist-Förderpreises für neue Dramatik an den Autor Kaleb Erdmann für sein Stück „Debritz“. Den Preis vergeben seit 1996 die Kleist-Stadt Frankfurt (Oder), das Kleist Forum und die Dramaturgische Gesellschaft jährlich. Die Bürgerbühne zeigt die Uraufführung „Kätzchen Käthchen“.
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MehrHinzu kommen das Studierendenprojekt mit Podcast „Was tun mit Kleist?“ der Europa-Universität Viadrina, eine Aufführung der „Orestie“, ein Theaterspaziergang und ein Chanson-Abend. Den Abschluss bildet die Uraufführung „Kohlhaas (no limits)“ des Theaters Bremen im Kleist Forum. Weitere Informationen gibt es auf der Website kleistfesttage.de.
Kleist-Museum und Kleist Forum erhalten Geld vom Land
Das Kleist-Museum widmet sich Leben und Werk des Dichters. Es wurde 1969 im Gebäude der ehemaligen preußischen Garnisonschule eingerichtet. Die Stiftung Kleist-Museum wurde 2019 gegründet.
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Das Land fördert die Stiftung in diesem Jahr mit rund 777.000 Euro. Weitere 550.000 Euro kommen vom Bund, 80.000 Euro von der Stadt Frankfurt (Oder). Das Kleist Forum erhält 2026 vom Land rund zwei Millionen Euro im Rahmen des Theater- und Orchesterrahmenvertrages. Weitere rund 800.000 Euro stammen von der Stadt Frankfurt (Oder) und aus dem Finanzausgleichsgesetz.
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