Der kriminelle Wochenrückblick

Krimineller Wochenrückblick: Schwimmbadschlägerei in Pankow und Messerstreit in Lichtenberg

In der zurückliegenden Woche ging es auf den Berliner Straßen wieder brutal zu. Unser Crime-Reporter zieht wie immer seine eigene Bilanz.

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Wer kennt diesen unsympathisch wirkenden Fan von Schalke 04?

Wer kennt diesen unsympathisch wirkenden Fan von Schalke 04?

© Polizei

In der vergangenen Woche wurde viel geprügelt. So kam es am Montag im Sommerbad Pankow zu einer Schlägerei – „einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Personal eines Badebetriebes und einer Gruppe von Jugendlichen“, wie die Polizeipressestelle bekannt gab. Zunächst war Streit zwischen zwei Schwimmmeistern und einem 14 und einem 16 Jahre alten Jugendlichen entbrannt. Als vier Sicherheitsleute dazukamen, eilten etwa 30 Jugendliche herbei und gingen auf das Personal los. Der Mob machte sich davon, als die Polizei nahte.

Am Dienstagabend klemmten zwei Ordnungsamtsmitarbeiter einem Falschparker einen Strafzettel an den Scheibenwischer. Der Fahrer kam aus einer Bar und pöbelte sie an. Drei weitere Gäste des Lokals kamen hinzu und schlugen auf sie ein. Auch ein Stuhl wurde auf die Ordnungshüter geworfen. Beide kamen ins Krankenhaus. Die Täter flüchteten unerkannt, der Autofahrer fuhr davon. Die Polizei konnte den 23-jährigen Fahrzeughalter ermitteln.

In der Nacht zum Mittwoch bewarfen in Hellersdorf zwei Männer einen Zug der U5 im U-Bahnhof Kienberg mit Steinen. Dann schlugen sie mit Fäusten gegen die Scheibe der Lokführerkabine und bedrohten den Fahrer. Als der Zug den Bahnhof verließ, hoben beide Männer den rechten Arm zum Hitlergruß. Polizisten nahmen den 20- und den 25-Jährigen fest. Bei ihnen wurden Atemalkoholwerte von 1,2 und 1,4 Promille gemessen.

Am Mittwoch veröffentlichte die Polizei Fahndungsfotos mehrerer mutmaßlicher Schläger. Die Männer aus dem Schalker Fanblock sollen beim Spiel gegen Hertha am 23. Oktober Polizisten verletzt haben. Einer erlitt schwere Kopfverletzungen.

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Handgreiflichkeiten gab es in der Nacht zum Donnerstag auch in Neukölln. Erst an der Sonnenallee, dann in der Tellstraße gingen zwei Gruppen aufeinander los, die zu arabischen Großfamilien gehören sollen. Man bekämpfte sich mit Stühlen und Messern. Mehrere Männer kamen ins Krankenhaus. Unklar ist, was der Auslöser war. In dem Milieu spricht man nicht gern mit der Polizei.

Schläge gab es auch in der Nacht zum Freitag in Lichtenberg. Am S-Bahnhof Friedrichsfelde gerieten laut Polizei „zwei Personengruppen“ aneinander. Zwei Männer erlitten Schnitt- und Stichverletzungen.

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