Rüstungsindustrie

Keine Fabrik in Brandenburg: Rheinmetall baut in NRW

Brandenburg geht bei der Produktion von Bauteilen für den Kampfjet F-35 leer aus. Der Rüstungskonzern Rheinmetall gab am Dienstag in Düsseldorf bekannt, dass...

dpa
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Rheinmetall

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© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte sich Mitte Juni in der „Märkischen Allgemeinen“ positiv über die mögliche Ansiedlung von Hochtechnologie-Arbeitsplätzen in Brandenburg geäußert, auch Niedersachsen hatte Hoffnungen. Doch nun bekommt NRW den Zuschlag.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) blickt nach der Absage nach vorn. „Herzlichen Glückwunsch an Nordrhein-Westfalen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Auch die Landesregierung Brandenburg hatte sich um den Standort bemüht und lag sehr gut im Rennen.“ Das Wirtschaftsministerium bleibe mit dem Unternehmen weiter in einem engen Austausch. „Brandenburg ist und bleibt weiterhin ein interessanter und attraktiver Investitionsstandort.“

Rheinmetall baut den Kampfjet zusammen mit den US-Konzernen Northrop Grumman und Lockheed Martin. Der Bund hat 35 solcher Kampfjets bestellt, um den in die Jahre gekommenen Tornado zu ersetzen. Insgesamt sollen in Weeze Rumpfteile für 400 F-35 hergestellt werden, ein Großteil davon geht ins Ausland. Zuvor hatte der „Business Insider“ über die Entscheidung für Weeze berichtet.

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