Am 3. Januar 2026 brennt es an einer Kabelbrücke über dem Teltowkanal in Lichterfelde. Danach sind rund 45.000 Haushalte ohne Strom, 2000 Gewerbebetriebe, fünf Krankenhäuser, 74 Pflegeeinrichtungen, 43 Kitas und 21 Schulen. Vollständig versorgt ist der Südwesten erst am 7. Januar wieder.
Für das Feuer sind die Täter verantwortlich, das ist keine offene Frage. Offen ist eine andere: Warum lief der Strom für einen halben Bezirk noch über eine Stelle, die der Netzbetreiber selbst seit Jahren als besonders verwundbar kannte?
Berlins Landesgesellschaften sollen wie Unternehmen arbeiten: professionell geführt, von Aufsichtsräten kontrolliert, marktnah vergütet. Erfolg wird honoriert, Misserfolg hat Folgen. Wir haben diesen Gedanken bei vier Unternehmen geprüft und alle vier um Antworten gebeten. Es geht dabei nicht um nachgewiesenes Fehlverhalten, sondern um Verantwortung, Kontrolle und Transparenz.
Landesunternehmen
691.000 Euro Gehalt: Der Stadt geht es schlecht, den Funktionären umso besser
Stromausfall Lichterfelde, Klärwerk Waßmannsdorf, Howoge-Mängel: Was die Chefs von vier Berliner Landesunternehmen verdienen – und wofür.
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Glanz auf der Bühne, hohe Vergütung in der Chefetage: Der Friedrichstadt-Palast ist eines von vier Berliner Landesunternehmen, bei denen wir Bezahlung, Kontrolle und Verantwortung geprüft haben.
© stock&people/Imago
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