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Badeseen in Berlin: Warnung vor Blaualgen und Zerkarien

In den warmen Gewässern können Cyanobakterien und Saugwürmer auftreten. Dies ist innerhalb kurzer Zeit möglich.

Team News BLZ
2 Min
Badegäste am Tegeler See.

Badegäste am Tegeler See.

© dpa/Peer Grimm

Aktuelle Untersuchungsergebnisse zeigten, dass derzeit in keinem Berliner Badegewässer gesundheitlich bedenkliche Konzentrationen von Blaualgen vorkommen, teilt das Lageso mit. Das Auftreten von Algenblüten könne sich allerdings wind- und strömungsabhängig innerhalb weniger Stunden ändern. Blaugrüne Schlieren an der Wasseroberfläche deuteten auf Algenansammlungen hin, die meist mit einer erhöhten Konzentration von Blaualgen einhergehen, so das Lageso.

Bei Blaualgen handelt es sich biologisch gesehen nicht um Algen, sondern um Cyanobakterien. Diese produzieren Giftstoffe, die in erhöhten Konzentrationen die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen können.

Die warmen Temperaturen können auch das kurzzeitige Auftreten von Zerkarien in den Badeseen begünstigen. Die Saugwürmer treten vermehrt in Uferbereichen mit vielen Wasserpflanzen und Wasservögeln auf und können Hautentzündungen bei Badenden verursachen. Aktuell gebe es für den Tegeler See eine Meldung zu Hautreizungen, die durch Zerkarien verursacht sein könnten, hieß es vom Lageso. Der Nachweis von Zerkarien im Wasser ist schwierig. Ein Ausschwärmen der Zerkarien in einem stark erwärmten Gewässer ist zeitlich begrenzt und nicht vorhersehbar.

Beim Baden in Berliner Seen sollten laut dem Lageso diese Hinweise beachtet werden:

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Das Lageso weist zudem noch einmal darauf hin, dass in der Spree, in den Kanälen, in der Havel von der Insel Eiswerder bis zum Pichelsdorfer Gmünd, einschließlich der seenartigen Erweiterungen bis Höhe Schildhorn, in den Häfen, an Brücken, in Schleusen, an Schiffsanlegestellen sowie an Fähren das Baden aus Sicherheitsgründen immer verboten ist.

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