Thomas Schubert bleibt Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Coswig im Landkreis Meißen. Der parteilose Amtsinhaber war bei der Oberbürgermeisterwahl am Sonntag der einzige Bewerber und erhielt nach Angaben der Stadtverwaltung 99,0 Prozent der gültigen Stimmen, insgesamt 5127. Die Wähler konnten in einer freien Zeile auf dem Stimmzettel eine andere wählbare Person eintragen; auf solche Personen entfielen nach dem Endergebnis der Stadt zusammen 53 Stimmen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 32,0 Prozent: Von 16.670 Wahlberechtigten gingen 5333 zur Wahl, 5180 Stimmen waren gültig, 153 ungültig. Schuberts zweite Amtszeit beginnt am 1. Januar 2027 und dauert sieben Jahre. Er ist seit dem 1. Januar 2020 Oberbürgermeister und war zuvor viele Jahre für Coswig tätig, unter anderem als Kämmerer und Bürgermeister.
„Ich danke den Coswigerinnen und Coswigern sehr herzlich für das Vertrauen, das sie mir mit diesem Wahlergebnis ausgesprochen haben. Ich freue mich über die Bestätigung und sehe sie zugleich als klaren Auftrag, die Arbeit für unsere Stadt engagiert und verantwortungsvoll fortzusetzen“, erklärte Schubert über die Stadtverwaltung.
Schubert will Coswigs Nebenstraßen weiter sanieren
Für die kommenden sieben Jahre hat Schubert mehrere Vorhaben benannt. Coswig soll schuldenfrei bleiben, das Nebenstraßennetz weiter saniert und die Kita- und Schullandschaft erhalten werden. Dabei gehe es vor allem um kurze Wege für Kinder und Familien.
Eine wichtige Rolle spielt aus Sicht der Stadt zudem die geplante S84. Von der geplanten Straße verspricht sich die Stadtverwaltung eine spürbare Entlastung der Coswiger Innenstadt vom Durchgangsverkehr.
Schubert will Oberbürgermeister für alle Coswiger sein
„Ich möchte auch in den kommenden sieben Jahren Oberbürgermeister für alle Coswigerinnen und Coswiger sein. Unterschiedliche Meinungen und ein konstruktiver Austausch gehören für mich zu einer lebendigen Stadtgesellschaft“, so Schubert.
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Gemeinsam mit Stadtrat, Verwaltung, Unternehmen und Vereinen sowie den Bürgern wolle er seine Heimatstadt weiter voranbringen und als lebenswerten Ort weiterentwickeln.
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