Dramatische Szenen auf der Autobahn 20 in Mecklenburg-Vorpommern: Ein technischer Defekt hat am Dienstagnachmittag ein Auto zwischen Anklam und Altentreptow in Brand gesteckt. Im dicht besetzten Fahrzeug befand sich eine siebenköpfige Familie – darunter zwei Kleinkinder im Alter von zwei und drei Jahren. Nur dem geistesgegenwärtigen Handeln des 31-jährigen Fahrers ist es zu verdanken, dass sich alle Insassen rechtzeitig auf den Standstreifen retten konnten.
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Rauchwolke aus dem Heck: 31-Jähriger reagiert in Sekunden
Ein 31-jähriger Fahrer – wohl der Familienvater – war laut Polizei gegen 15.00 Uhr mit einem Toyota Corolla in Fahrtrichtung Stettin unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Anklam und Altentreptow eine starke Rauchentwicklung im Heckbereich bemerkte.
Anschließend fing das Fahrzeug im Motorraum Feuer. Der Fahrer stoppte den Wagen auf dem Standstreifen.
Rettung in letzter Minute: Kleinkinder unverletzt aus dem Wrack befreit
Im Auto befanden sich neben dem Fahrer sechs weitere Insassen im Alter von zwei, drei, zwölf, 21, 26 und 46 Jahren. Bei allen sieben handelt es sich nach Polizeiangaben um syrische Staatsangehörige. Es soll sich um eine Familie handeln. Sie konnten das Fahrzeug vollständig verlassen, bevor es in Vollbrand geriet.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Altentreptow, Werder und Kölln waren mit insgesamt 26 Einsatzkräften im Einsatz und löschten den Brand.
A20 nach 30 Minuten wieder eingleisig freigegeben
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A20 nach Angaben der Polizei für rund 30 Minuten voll gesperrt werden. Danach wurde der Verkehr über den Überholfahrstreifen an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
Nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei ist ein technischer Defekt die Ursache des Brandes. Ein Abschleppunternehmen barg das Wrack. Den entstandenen Sachschaden bezifferte das Polizeipräsidium Neubrandenburg auf rund 15.000 Euro.
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