Notfälle

Abschalten der Stromversorgung als Notmaßnahme möglich

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) kann sich ein kurzzeitiges Abschalten der Stromversorgung in einzelnen Stadtteilen als Notmaßnahme ...

dpa
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ARCHIV - Strommasten einer Hochspannungsleitung.  d

ARCHIV - Strommasten einer Hochspannungsleitung. d

© Federico Gambarini/dpa/Symbolbil

Giffey betonte, das Problem seien derzeit nicht die leeren Gasspeicher, „sondern, dass wir einen Riesenabsatz von diesen Heizlüftern, die man in die Steckdose steckt, haben.“ Fielen Gasheizungen und Fernwärme aus, würden die Menschen mit Strom heizen. „Nehmen wir an, alle fangen an, den Backofen auf Volllast zu fahren, die Waschmaschine laufen zu lassen und noch den Heizlüfter einzustecken (...), dann haben sie das Problem, dass die Anlagen überlastet sind.“ Darauf müssten sich die Stromkonzerne und die Politik vorbereiten.

Der Senat hatte kürzlich betont, die Gefahr eines längeren und großflächigen Stromausfalls, eines sogenannten Blackouts, sei „als sehr gering einzustufen“. Allerdings könnten im schlimmsten Fall im Winter bei fehlender Erdgasversorgung die Stromnetze an bestimmten Orten und für begrenzte Dauer abgeschaltet werden.

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