Sollte es der AfD gelingen, im Dezember in Magdeburg eine Regierung zu bilden, rechnet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit spürbaren Veränderungen im Polizeialltag – bis hin zur Frage, welche Informationen der Bund überhaupt noch nach Sachsen-Anhalt weitergibt. GdP-Chef Jochen Kopelke blickt mit Sorge auf eine mögliche Regierungsverantwortung der Partei und warnt vor Bürgerwehren, einem Einstellungsstopp für Frauen und einer Polizeiarbeit, die sich nicht länger an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. Zugleich wird auf Ebene der Innenminister bereits ausgelotet, wie man einen AfD-Innenminister aus dem Land auf Abstand von sensiblen Informationen hält.
Innenpolitik
GdP schlägt Alarm: Was eine AfD-Regierung für Sachsen-Anhalts Polizei bedeuten würde
Die Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Magdeburg. Innenminister prüfen bereits, wie man einen AfD-Ressortchef isolieren könnte.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Warnt vor den Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Jochen Kopelke ist Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.
© Oliver Langel/Imago
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*