Landtagswahl

Aktuelle Umfrage zu Sachsen-Anhalt: AfD klar stärkste Kraft, SPD muss um Einzug in den Landtag bangen

Die AfD hat einen deutlichen Vorsprung vor der CDU des Ministerpräsidenten Sven Schulze. Drei Parteien würden den Einzug in das Parlament nicht schaffen.

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Ulrich Siegmund (AfD) ist der Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Ulrich Siegmund (AfD) ist der Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wäre die AfD mit Abstand die stärkste Kraft. Wie aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa hervorgeht, käme die AfD auf 41 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei läge abgeschlagen mit 24 Prozent die Regierungspartei CDU von Ministerpräsident Sven Schulze.

Ebenfalls deutlich dahinter liegt die Linke mit 14 Prozent auf Platz drei. Die Sozialdemokraten müssten mit fünf Prozent der Stimmen um den Einzug in den Landtag bangen.

Sowohl die FDP, als auch die Grünen und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würden mit jeweils vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und so den Einzug in den Landtag verpassen. Vier Prozent der Stimmen entfallen auf sonstige Parteien. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am sechsten September statt.

Die relative Mehrheit von 37  Prozent wünscht sich, dass die nächste Landesregierung von der AfD angeführt wird. Dahinter folgt die CDU mit 27  Prozent. Die restlichen Parteien erreichen nur einstellige Werte: die Linkspartei sieben, die SPD fünf, das BSW und die FDP jeweils drei und die Grünen zwei Prozent. Derzeit regiert ein Bündnis aus SPD, CDU und FDP.

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Schulze hatte zuletzt abgelehnt, sich mit Stimmen der AfD oder der Linken zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen. 43 Prozent würden es befürworten, wenn die CDU in einzelnen Sachfragen Mehrheiten mit der AfD bilden würde. 37 Prozent stehen diesem Vorhaben ablehnend gegenüber. 16 Prozent können und vier Prozent wollen sich hier nicht positionieren.

Ähnlich sieht es bei der Zusammenarbeit der CDU mit der Linkspartei aus. 46 Prozent lehnen dies ab. Gut ein Drittel (35 Prozent) würde dies hingegen begrüßen.

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