Die Trockenheit hat die Thüringer Wälder im Juli deutlich stärker geschädigt als in den beiden Monaten zuvor. Innerhalb von nur einem Monat haben sich die Trockenheitsschäden im Thüringer Wald nach Angaben der Landesforstverwaltung verzehnfacht.
Während im Mai und im Juni jeweils rund 60 Hektar betroffen gewesen seien, sterben im Juli auf fast 600 Hektar Bäume ab. Betroffen sind demnach alle Waldeigentumsarten – vom Staatswald bis zu privaten Flächen.
Von 60 auf fast 600 Hektar: Wie stark die Schäden im Juli zunahmen
Die Zahlen zeigen einen deutlichen Sprung innerhalb kurzer Zeit. Im Mai und im Juni lagen die Trockenheitsschäden laut Thüringenforst bei jeweils etwa 60 Hektar.
Im Juli sei es dann so heiß und trocken gewesen, dass Bäume auf fast 600 Hektar abstarben. Das entspricht einer Verzehnfachung binnen eines Monats. Als Grund nennt die Landesforstverwaltung die Hitze und die Trockenheit im Juli.
Welche Wälder betroffen sind
Die Schäden beschränken sich nach Angaben der Landesforstverwaltung nicht auf einzelne Besitzformen. Betroffen seien alle Waldeigentumsarten.
Besonders stark treffe die Trockenheit größere Schadflächen, die durch zurückliegende Naturereignisse entstanden sind. Auf diesen Flächen wachsen junge Bäume nach – ohne ein schützendes Kronendach älterer Bestände über sich. Sie sind der Sonne und damit der Trockenheit direkt ausgesetzt.
Das gelte sowohl für den natürlichen Nachwuchs als auch für bepflanzte Areale, heißt es von Thüringenforst. Damit trifft die Hitze ausgerechnet jene Flächen hart, auf denen der Wald erst wieder heranwachsen soll.
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