Am Alexanderplatz sollen zehn Wolkenkratzer gebaut werden. Doch noch fehlen den Investoren der Mut und das Geld TEIL 8: DER ALEXANDERPLATZ

Klein-Manhattan mit Schmuddel-Image

Uwe Aulich
12 Min

Eine gute Portion Fantasie ist vonnöten, um sich am Alexanderplatz eine Silhouette von Hochhäusern vorzustellen. Zehn bis zu 150 Meter hohe Türme sollen einmal das Bild des Areals im Ost-Berliner Zentrum bestimmen. Um eine Vorstellung davon zu haben, wie hoch 150 Meter sind, kann man die beiden rot-weißen Antennen auf dem Dach des Hotels Park Inn als Maßstab nehmen - sie entsprechen etwa dieser Höhe.Als eckig und kantig wird der Alexanderplatz gern beschrieben. Sein Puls wird von den Verkehrmitteln bestimmt, von S- und U-Bahn, von Bus und Straßenbahn. Mehr als 300 000 Menschen bevölkern täglich den Platz. Der Alex ist nicht schick wie der Gendarmenmarkt, nicht der Ort, an dem man flaniert wie Unter den Linden und auch keine Einkaufsstraße wie der Kudamm. Er ist ein Platz, über den die Menschen hasten. Nur wer wie Touristen Zeit hat, verweilt dort länger und setzt sich auf den Brunnenrand.Der Alexanderplatz aber kennt keine Pause. Immer wieder wird er verändert, umgebaut, ergänzt. Mit der Hochhausplanung steht er jetzt vor seinem größten Umbruch. Die Idee für dieses Klein-Manhattan hatte der Architekt Hans Kollhoff mit seiner Kollegin Helga Timmermann. Sie waren 1993 mit ihrem Entwurf für einen neuen Alexanderplatz aus einem Wettbewerb des Senats als Sieger hervorgegangen. Nach ihren Vorstellungen werden am Platz bis zu 30 Meter hohe Geschäftshäuser errichtet, dahinter sollen die Wolkenkratzer stehen und den Platz einrahmen. Gut anderthalb Jahrzehnte später steht keines der Hochhäuser. Nach Kollhoffs Entwurf hat das US-amerikanische Unternehmen Hines aber für 100 Millionen Euro das Geschäftshaus "die Mitte" errichtet und Ende März eröffnet. Es ist der erste Neubau auf dem Platz seit dem Mauerfall.Trotz der Finanzkrise sieht der Niederlassungsleiter von Hines in Berlin, Christoph Reschke, den Alexanderplatz als "unglaublich guten Standort mit sehr guten Zukunftsmöglichkeiten". Deshalb arbeitet das Unternehmen an den Plänen für ein Hochhaus, das an "die Mitte" angebaut werden soll.Wann das Hochhaus gebaut wird, vermag Reschke nicht zu sagen. Interessenten gebe es einige, etwa aus dem arabischen Raum, aus England sowie aus Südeuropa. Für Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist der Hines-Neubau ein Indiz dafür, dass der Alex wieder zu dem wird, was er einmal war: "ein attraktiver Platz mit Geschäften, Büros und voller Leben".Das Hochhauskonzept wurde kurz nach dem Fall der Mauer entwickelt. Dahinter steckt ein klarer Gedanke: Der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm daneben soll wieder ein weltstädtischer Platz werden. Damals ging die Landesregierung von einer Entwicklung Berlins zu einer Weltmetropole mit mehr als sechs Millionen Einwohnern aus - ein Berlin, das zur politischen und wirtschaftlichen Drehscheibe zwischen Ost- und Westeuropa wird. Die Hochhäuser sind als Angebot an internationale Konzerne und Kanzleien zu verstehen, hier ihre Niederlassungen anzusiedeln. Die Euphorie verflog schnell, zwar investierten Konzerne wie Daimler und Sony in Berlin, aber nicht am Alex, sondern am Potsdamer Platz.Der US-Finanzinvestor Blackstone, dem das Park-Inn-Grundstück gehört, gibt sich aktuell auch eher zurückhaltend. Entlang der Alexanderstraße könnte er drei Hochhäuser bauen. Schon 2006 gab es Pläne der Deutschen Interhotel, damals noch Eigentümerin des Geländes, auf der Fläche des Zille-Biergartens ein Geschäftshaus mit Ballsaal und Konferenzzentrum als Ergänzung fürs Hotel zu bauen, aber ohne Turm - ähnlich wie der Nachbar Hines. Mitte 2008 wurde in der Branche sogar spekuliert, dass das Hochhaus gleich mit errichtet wird. Derartige Überlegungen wurden durch die Krise aber gestoppt.Thomas Hattenberger, General Manager des Hotels Park Inn, bedauert das. Er hätte sich gewünscht, dass sein Hotel mit einem zweiten Turm erweitert wird. Den Platz selbst findet er "relativ unansehnlich, er wirkt schmuddelig und dreckig". Auch die Häuser sind ihm viel zu grau. Bunter müsste der Alexanderplatz sein, schriller, mondäner und moderner. Mehr Leuchtreklame könnte er sich vorstellen, ähnlich wie am New Yorker Times Square. Aber das will die Stadt nicht, sie mag es lieber eintönig und geht zum Beispiel gegen große LED-Videowände rigide vor. Trotzdem hat der Alex für Hattenberger seinen Reiz, weil das Leben auf dem Platz selbst stattfindet. Die Touristen vermischen sich mit den Einheimischen, die Punks mit den Krawatten-Trägern. Sind dazu aber Wolkenkratzer nötig? Der Senat jedenfalls glaubt an die Hochhäuser. Er vertraut auf die Zusagen der Investoren, die sich vertraglich verpflichtet haben, die Türme bis 2013 zu errichten. Ein Hintertürchen bleibt ihnen - der Bau muss wirtschaftlich zumutbar sein, heißt es in den Verträgen. Anders gesagt: Gibt es keinen Mieter oder keinen Käufer, dann gibt es auch kein Hochhaus.Am Alex wird aber nicht nur in die Höhe gebaut, auch im Untergrund tut sich einiges. Alfred Döblin hat das in seinem Roman "Berlin Alexanderplatz" beschrieben: "Am Alex reißen sie den Damm auf für die Untergrundbahn." - Das war 1929. Zwar wird jetzt keine U-Bahn gebaut, vor dem Park Inn klafft aber in der Alexanderstraße ein riesiges Loch. Dort entsteht eine Tiefgarage mit 600 Parkplätzen. Beim Bau gibt es ein Jahr Verzögerung, die Garage wird wohl erst im Januar 2011 fertig. Zu den Verzögerungen haben auch archäologische Grabungen geführt, bei denen die Reste einer Exerzierhalle aus dem Jahr 1769 sowie Dutzende Gräber des Georgenfriedhofs gefunden wurden. Das Landesdenkmalamt bezeichnet die Funde als wertvoll, weil sie Aufschluss über das Leben vor den Berliner Stadttoren geben.Jahrhundertelang hatte der Alexanderplatz ein eigenes Image - er war das Schmuddelkind Berlins. Dass er das Schmuddel-Image bis heute behalten hat, liegt vor allem daran, dass er nie fertig wurde. So wollten die Stadtplaner in den Goldenen Zwanzigern aus dem Alex einen Weltstadtplatz machen. Zwar wurden von Architekt Peter Behrens Berolinahaus und Alexanderhaus errichtet, für weitere Gebäude fanden sich aber wegen der Weltwirtschaftskrise damals wie heute keine Investoren. Vielmehr blieb der Platz wegen der nahen Arbeitersiedlungen immer ein "Platz von unten". Döblin beschrieb ihn als einen Tummelplatz von "Kriminellen, Prostituierten und Habenichtsen". Nischen bietet der Alex heute Punkern und Alkoholikern, etwa in den Grünanlagen rings um den Fernsehturm. Der Bezirk Mitte hat für die Grünflächen ein Alkoholverbot erlassen, um Touristen nicht zu vergraulen.Im Zweiten Weltkrieg wurde der Alexanderplatz stark zerstört. Die DDR wollte ihn in den 1960er-Jahren zu einem "Vorzeigeplatz des Sozialismus" umbauen und wählte dafür eine weiträumige Gestaltung mit Warenhaus, Hotel, Haus des Lehrers und Kongresshalle. Seitdem umspülen jedoch autobahnähnliche Straßen den Platz, der wie eine Insel dazwischen liegt. Auch die DDR-Führung schaffte es nicht, den Platz fertig zu bauen. Sie wollte auf dem heutigen Hines-Grundstück ein rundes Gebäude errichten. Wegen statischer Probleme - unterirdisch gibt es eine Bunkeranlage - und aus Kostengründen wurde der Plan nicht weiter verfolgt.Anders als das DDR-Ensemble ist die Architektur des neuen Einkaufszentrums Alexa wegen seiner rosa Fassade umstritten. Als "Bunker" und als "Pharaonengrab" wurde es verspottet, weil der Betonbau nur wenige Fenster hat. Errichtet wurde das zweitgrößte Shoppingcenter Berlins mit 180 Geschäften von den Unternehmen Sonae Sierra aus Portugal und Foncière Euris aus Frankreich. Spricht man Sonae Sierra auf seine Hochhauspläne an, erhält man eher vorsichtige Antworten. Der Wolkenkratzer soll auf einem freien Grundstück an der Ecke Alexander- und Grunerstraße mit einer Kombination aus Hotel, Appartements und Wohnungen errichtet werden. Sonae Sierra sucht für das Projekt einen Käufer, weil es selbst weltweit lediglich Einkaufszentren entwickelt und betreibt. Stolz hatte das Unternehmen bereits 2007 den Verkauf in Aussicht gestellt. Zu vorschnell, das Grundstücksgeschäft kam nicht zustande. Dennoch würden sich Investoren aus dem Nahen Osten, aus China und Amerika interessieren, heißt es bei Sonae Sierra.Zwar keine 150-Meter-Türme, dafür aber Hotels mit bis zu Vier-Sterne-Standard wollen andere Investoren errichten. So will etwa die spanische Hotelkette Best Hotels an der Grunerstraße hinter dem Kino Cubix ein Vier-Sterne-Haus mit 478 Zimmern bauen, das den Namen Hotel Barcelona trägt. Ein Hotel mit 270 Zimmern will die Hilpert AG aus Würzburg an der Karl-Liebknecht-/Ecke Gontardstraße bauen. Und ein paar hundert Meter weiter Richtung Norden errichtet die TLG Immobilien für die Hospitality Alliance AG zwei Hotels mit gut 600 Zimmern. Dass sich am Alexanderplatz im Umfeld schon jetzt ein Dutzend Hotels ballen, ist für den Hotel- und Gaststättenverband und die Berliner Tourismuswerber kein Problem. Denn Städtereisen liegen voll im Trend und mehr als die Hälfte der Berlin-Besucher seien jünger als 40 Jahre. Vor allem diese Gäste würden die Nähe zu den Szenevierteln in Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain suchen. Sie stört es nicht, dass der Alex eine Dauerbaustelle ist. Vielmehr nehmen sie das als Teil der Trendmetropole Berlin wahr. Trotz der Konkurrenz Alexa ist der Einkaufsmagnet auf dem Alex die Galeria Kaufhof. Das Haus wurde vor einigen Jahren auf die fast doppelte Verkaufsfläche erweitert. Weil auch die denkmalgeschützten Behrens-Bauten saniert wurden, begann der Senat nach jahrelanger Zurückhaltung damit, die Gestaltung des Platzes in die Hand zu nehmen. Neue Lampen wurden installiert und 50 000 gelb-graue Granitplatten aus China verlegt. Die Platten haben jedoch eine grobe Oberfläche, so dass Bratwurstfett und verkleckerte Getränke in die Poren eindringen. Zudem haben Kaugummis schwarze Flecken auf den Steinen hinterlassen. Auch der neue Alex bleibt also seinem Schmuddel-Image treu. Mit Spezialreinigungen will man dagegen angehen.Sobald die Tiefgarage fertig ist, wird der Senat die Alexanderstraße am Park Inn neu bauen. Dabei wird die Straße von 100 auf 58 Meter verengt. So entstehen auf der nördlichen Seite Flächen für weitere Hochhäuser. Trotz aller Verschönerungen und Planungen - der Alex wird weiter vom Verkehr geprägt und unvollendet bleiben. Das macht seinen schroffen Charme aus. Die Menschen leben damit und hasten weiter über den Platz.------------------------------MARX-ENGELS-FORUMKulturstreit am DenkmalUm das Marx-Engels-Forum und die Grünfläche rings um Fernsehturm und Neptunbrunnen tobt eine Art Kulturstreit. Sollen die Freiflächen erhalten bleiben oder ist es nicht besser, dort den historischen Stadtgrundriss durch neue Häuser zu rekonstruieren? Darüber sind sich Stadtplaner, Architekten und Politiker uneins. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) jedenfalls hat zuletzt festgestellt, dass vor dem Roten Rathaus früher mehr Lebendigkeit geherrscht hat. Seiner Ansicht nach schreien die durch den Zweiten Weltkrieg zwischen Fernsehturm und Spree "verursachten Narben und Wunden regelrecht nach einer Heilung und einer Lösung bis hin zu dem Gedanken einer baulichen Rekonstruktion".Wowereit unterstützt damit seinen Kulturstaatssekretär André Schmitz, der sich für eine städtebauliche "Rückgewinnung der Keimzelle der Stadt, ihres eigentlichen Geburtsortes" stark gemacht hatte. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher ist anderer Meinung: Die Fläche sollte Grünfläche bleiben, wie es im Planwerk Innenstadt vorgesehen sei. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) kann sich indessen vorstellen, dass entlang der Karl-Liebknecht-Straße neue Häuser gebaut werden. Entwürfe namhafter Architekten für das Areal gibt es einige. Sie wurden aber kaum diskutiert, weil das Thema bislang weitgehend tabu war. Die Debatte über die Zukunft des Areals ist jetzt eröffnet - der Stadtentwicklungsausschuss im Abgeordnetenhaus hat kürzlich beschlossen, dass der Senat "Grundsätze zur Gestaltung des grüngeprägten Stadtraumes" vorlegen soll.Neu gestaltet wird das Marx-Engels-Forum sobald aber nicht. Denn die Fläche wird bis zum Jahr 2017 als Baustelleneinrichtung für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor dienen. Bevor der Untergrund umgepflügt wird, sollen in diesem Jahr archäologische Grabungen stattfinden. Ein paar Dutzend Bäume wurden dafür schon gefällt, zudem wird das Marx-Engels-Denkmal laut Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) vorübergehend an die nordwestliche Ecke des Forums versetzt.------------------------------DER NAME DES ZARENDer Alexanderplatz erhielt seinen Namen am 2. November 1805. Anlass war der Berlin-Besuch des russischen Zaren Alexander I. Der Platz am Königstor war zuvor als Viehmarkt bekannt. Er entstand Ende des 17. Jahrhunderts und trug den Namen Ochsenplatz.Der Bahnhof für S- und Fernbahn wurde 1882 mit der großen Stadterweiterung gebaut. Dafür hatte James Hobrecht 1862 einen Bebauungsplan erarbeitet. 1913 wurde der Verkehrsknoten um einen U-Bahnhof erweitert, fast zeitgleich entstanden die legendären Warenhäuser Hermann Tietz (1904-11), Wertheim (1910-11) und Hahn (1911).Im Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Häuser zerstört. In den 1960er-Jahren begann die DDR die weiträumige Neugestaltung. Es entstanden das Haus des Lehrers, die Kongresshalle, das Centrum-Warenhaus (heute Kaufhof), das Interhotel Stadt Berlin (heute Park Inn) und der Fernsehturm. Am 4. November 1989 demonstrierten während der friedlichen Revolution auf dem Platz mehr als eine halbe Million Menschen und forderten von der DDR-Regierung Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit.------------------------------Karte: Marx-Engels-Forum------------------------------Grafik: Alexanderplatz------------------------------Foto: Zehn Hochhäuser sollen am Alexanderplatz einmal stehen. Das sieht der städtebauliche Siegerentwurf der Architekten Hans Kollhoff und Helga Timmermann aus dem Jahr 1993 vor. 30 Meter hohe Geschäftshäuser und die Wolkenkratzer sollen den Platz einrahmen. Die Investoren haben sich verpflichtet, die Türme bis zum Jahr 2013 zu bauen.------------------------------Foto: Im Umbruch, aber längst nicht vollendet: der Alexanderplatz. Nach Senatsplanungen sollen hier einmal zehn Hochhäuser gebaut werden.------------------------------Foto: Am Einkaufszentrum Alexa kann ein 150 Meter hoher Turm an der Ecke Alexander- und Grunerstraße errichtet werden. Ein Hochhaus mit Hotel, Büros und Appartements ist vorgesehen. Eigentümer Sonae Sierra sucht seit Jahren einen Käufer für das freie Grundstück.------------------------------Foto: Das Bronzedenkmal von Karl Marx und Friedrich Engels stammt von Ludwig Engelhardt und wurde 1986 enthüllt. Zugleich wurde die vier Hektar große Parkanlage neu gestaltet. Zum Marx-Engels-Forum gehören zwei Bronzereliefs, acht Edelstahl-Stelen sowie ein Marmorrelief.------------------------------Foto: Alexanderplatz 1935 - der Platz mit Warenhäusern wie Wertheim oder Hermann Tietz gehörte schon damals zu den Einkaufszentren Berlins. Die beiden Behrens-Bauten Alexan-derhaus (l.) und Bero- linahaus stehen heute noch. Davor wurde Ende der 1920er-Jahre ein ovaler Kreisverkehr angelegt, um einen Verkehrskollaps zu verhindern.------------------------------Foto: Der US-amerikanische Investor Hines plant neben seinem Ende März eröffneten Geschäftshaus (Saturn) ein Hochhaus mit Hotel und Appartements.------------------------------Foto: Die Serie "Berlins Gesicht der Zukunft" erscheint im Jaron-Verlag als Buch für 12 Euro.In unserer Serie "Berlins Gesicht der Zukunft" zeigen wir Ihnen, wie die Hauptstadt Deutschlands in naher Zukunft aussehen wird. Obwohl sich seit der Wiedervereinigung im Stadtbild schon Gewaltiges verändert hat, wird sich noch vieles ändern. Ambitionierte Neubauvorhaben werden an vielen Stellen das künftige Bild Berlins prägen - ohne die Spuren der Vergangenheit, auf die wir ebenfalls eingehen, ganz zu verdrängen. Neben den Zentren im Osten und Westen der Stadt werden wir - unter anderem - Veränderungen des Regierungsviertels, des Spreeufers und der Museumsinsel beschreiben. In der nächsten Folge lesen Sie: Bauboom am Ufer - das Projekt Mediaspree.

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