Justiz

Amtsgericht Görlitz verurteilt 58-Jährigen zu sechs Monaten Haft

Der Pole war trotz eines Einreise- und Aufenthaltsverbots an drei Tagen im Oktober über den Bahnhof Görlitz nach Deutschland eingereist.

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Amtsgericht Görlitz: Ein 58-jähriger Pole ist dort zu sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Amtsgericht Görlitz: Ein 58-jähriger Pole ist dort zu sechs Monaten Haft verurteilt worden.

© imagebroker/imago

Das Amtsgericht Görlitz hat am Mittwoch einen 58-jährigen polnischen Staatsangehörigen im beschleunigten Verfahren zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt, wie die Staatsanwaltschaft Görlitz mitteilte. Das Gericht sah einen Verstoß gegen das Freizügigkeitsgesetz/EU in drei Fällen als erwiesen an. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der Mann war an drei Tagen im Oktober im Bereich des Bahnhofs Görlitz nach Deutschland eingereist, obwohl die zuständige Behörde ein Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen ihn festgestellt hatte. Er hatte damit sein Recht auf Freizügigkeit verloren.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf nahmen den 58-Jährigen am Dienstag vorläufig fest. Er legte ein Geständnis ab. Der Mann war bereits mehrfach vorbestraft, darunter auch wegen gleichartiger Taten. Die Staatsanwaltschaft Görlitz hatte das beschleunigte Verfahren beantragt.

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