Die Geschichte des Chemnitzer Feuerlöschwesens ist von 1. November an im Schloßbergmuseum zu sehen. Die Ausstellung „Feuer und Flamme für Chemnitz“ zeigt rund 80 Exponate, wie die Kunstsammlungen Chemnitz mitteilten. Anlass sind 160 Jahre Berufsfeuerwehr Chemnitz und 120 Jahre Hauptfeuerwache an der Schadestraße. Die Eröffnung ist am Sonntag, 1. November, um 11 Uhr.
Zu sehen sind historische Dokumente, Fotografien, Gemälde und Modelle von Lösch- und Rettungsgeräten. Sie zeigen die Entwicklung der Brandbekämpfung vom Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, der Schwerpunkt liegt auf dem Kaiserreich. Ein besonderes Stück ist eine funktionstüchtige Abprotzspritze der Chemnitzer Firma W. R. Lippold aus dem Jahr 1893. Dazu kommen eine Entwurfszeichnung einer Schlangenspritze aus dem 18. Jahrhundert und Ansichten der alten Feuerwache am Neumarkt. Die Exponate stammen überwiegend aus den Sammlungen des Museums, ergänzt durch Leihgaben.
Im Oktober 1866 legte eine Nachtfeuerwache aus zwölf fest angestellten Feuerwehrmännern den Grundstein für die Berufsfeuerwehr. Im Dezember 1906 erhielt sie mit der Hauptfeuerwache an der Schadestraße einen neuen Standort, der bis heute in Betrieb ist. Die Anfänge des Feuerlöschwesens in Chemnitz reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück; Freiwillige Feuerwehren entstanden ab den späten 1840er-Jahren.
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MehrDie Ausstellung läuft bis 28. Februar 2027; eine Kinderpreview gibt es am Freitag, 30. Oktober, um 15 Uhr, eine Führung durch die Feuerwache Schadestraße 2 am 21. Januar 2027 um 17 Uhr mit Anmeldung unter 0371 4884461.
Am 7. Februar 2027 folgt ein Familiennachmittag von 14 bis 17 Uhr, am 10. Februar 2027 um 18 Uhr ein Vortrag des Historikers Uwe Fiedler zum Luftschutz in Chemnitz 1926 bis 1945, am 28. Februar 2027 um 14.30 Uhr die Kuratorenführung zum Abschluss.
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Das Schloßbergmuseum am Schloßberg 12 ist dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet, am 24., 25. und 31. Dezember geschlossen.
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