Vom 11. bis 27. Juli führt die Deutsche Bahn im Bereich Fulda-Bronnzell in Hessen umfangreiche Weichenerneuerungen auf der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg sowie auf der Strecke Frankfurt–Göttingen durch. Das teilte die DB InfraGO AG mit. Der Knoten Fulda sei eine zentrale Stelle im deutschen Eisenbahnnetz, weshalb es zu weiträumigen Umleitungen und Zugausfällen komme.
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Eisenach, Gotha und Erfurt betroffen
Besonders betroffen ist nach Angaben der Bahn die Verbindung Wiesbaden–Frankfurt–Erfurt–Leipzig–Dresden. Die ICE-Züge werden zwischen Frankfurt und Erfurt über Aschaffenburg und Würzburg umgeleitet. Die Halte in Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach und Gotha entfallen ersatzlos, die Fahrzeit verlängert sich um etwa 60 Minuten. Zwischen Frankfurt und Wiesbaden komme es zu Teilausfällen.
Auf der Strecke Frankfurt–Fulda–Erfurt–Berlin fahren die ICE-Züge nur noch alle zwei statt jede Stunde. Zwischen Frankfurt und Fulda werden die Züge umgeleitet, auch hier verlängert sich die Fahrzeit um rund eine Stunde. Gleiches gilt laut Bahn für die Verbindung Frankfurt–Fulda–Kassel–Berlin sowie für die Relation Frankfurt–Kassel–Hamburg, auf der nur noch rund ein Drittel der Fernverkehrszüge verkehre.
Auch Regionalverkehr Richtung Thüringen beschränkt
Im Regionalverkehr entfallen die Züge der Linien RE50 und RE5 im Abschnitt Fulda–Bad Hersfeld/Bebra ersatzlos. Damit ist auch die Anbindung Richtung Thüringen eingeschränkt. Einzelne Fahrten auf den Linien RB51, RB5 und RB52 fallen ebenfalls aus, teilweise werden Busse eingesetzt.
Wie die Bahn weiter mitteilte, mussten die Arbeiten kurzfristig eingeplant werden. Sie fänden zusätzlich zur Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke und zu Maßnahmen im Knoten Mainz statt. Um die durch umgeleitete Fern- und Güterzüge stark belastete Main-Weser-Bahn stabil zu betreiben, werde der Nahverkehr zwischen Kassel und dem Rhein-Main-Gebiet zusätzlich ausgedünnt.
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