Greta Thunberg nimmt an einem Camp von Klimaaktivisten gegen neue Gaskraftwerke im westfälischen Hamm teil. Die 23-Jährige sei am Donnerstagmittag eingetroffen, teilte eine Sprecherin des Camps der Deutschen Presse-Agentur zufolge mit. Zuvor hatten mehrere Medien bereits Sichtungen der Aktivistin vermeldet. Auftritte der Schwedin seien nicht vorgesehen. Thunberg teile sich mit weiteren Teilnehmern ein Zelt.
Thunberg wurde durch ihren Einsatz gegen den Klimawandel international bekannt. Zuletzt weitete sie ihren Aktivismus auch auf Themen wie Menschenrechte und den Nahostkonflikt aus.
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Das Camp wird nach Angaben der Veranstalter ehrenamtlich von Klimaaktivisten organisiert und richtet sich gegen den Bau neuer Gaskraftwerke. Parallel mobilisiert das Aktionsbündnis Ende Gelände seit Wochen für Aktionen zivilen Ungehorsams. Den Schwerpunkt der Aktionen kündigten die Organisatoren für Freitag an.
Für Samstag rief ein Bündnis aus Fridays for Future, Greenpeace, BUND und Campact zu einer Demonstration auf. Die Anreise von Menschen aus ganz Deutschland und dem Ausland zeige die Größe des Widerstands gegen fossile Energien und die Klimakrise, teilte Fridays for Future mit.
Die Organisatoren richten ihren Protest auch gegen die Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. „Wirtschaftsministerin Reiche würgt nicht nur den Ausbau klimafreundlicher erneuerbarer Energien ab, sie treibt auch ganz gezielt den massiven Ausbau von fossilem Gas voran“, so die Veranstalter des Camps.
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