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Impfungen

Berlin hebt Priorisierung für Corona-Impfstoffe bei Ärzten auf

Haus- und Betriebsärzte müssen sich nicht mehr an die bisher festgelegte Impfreihenfolge halten. Dennoch werden viele Impfwillige wohl noch etwas warten müssen.

Team News Christian Gehrke Mike Wilms dpa/chg/mow
2 Min
Noch ist Impfstoff knapp.

Noch ist Impfstoff knapp.

© Imago

Das Vorgehen bedeutet allerdings nicht, dass jeder sofort nächste Woche geimpft werden kann. Die verfügbaren Impfstoffmengen sind laut Gesundheitsverwaltung zunächst weiter relativ knapp, erst ab Juni werde mit größeren Mengen gerechnet. Patienten, die zu einer der drei Prioritätengruppen zählen und noch nicht geimpft sind, hätten zudem weiter Vorrang, erläuterte der Sprecher. Für die Impfzentren der Hauptstadt ändere sich am bisherigen Vorgehen zunächst nichts.

Priorisierung bei Astrazeneca bereits aufgehoben

Für den Impfstoff von Astrazenca hatte Berlin die Priorisierung vor einer Entscheidung auf Bundesebene am 22. April aufgehoben. Auch Menschen unter 60 können Astrazeneca seitdem nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz erhalten, ohne dass Kriterien wie bestimmte Vorerkrankungen oder die Zugehörigkeit zu ausgewählten Berufsgruppen erfüllt sein müssen. Für den noch relativ neuen Impfstoff von Johnson & Johnson ist die bundesweite Aufhebung der Priorisierung seit Montag bekannt.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte sich kürzlich noch gegen eine Aufhebung der Priorisierung ausgesprochen. Das Expertengremium verwies auf noch relativ hohe Anteile ungeimpfter Menschen in den besonders gefährdeten Gruppen.

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