Daten der Bundesregierung

Bericht: Singles häufiger von Armut bedroht-auch in Berlin

In der Gesamtbevölkerung sind laut dem neuesten Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands 15,9 Prozent arm. Die Corona-Pandemie verschärft die Lage.

Team News Carola Tunk ct/dpa
1 Min
Die Corona-Pandemie verschärft die Lage für Alleinlebende. 

Die Corona-Pandemie verschärft die Lage für Alleinlebende. 

© imago images

Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens zur Verfügung hat. In der Gesamtbevölkerung sind laut dem neuesten Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands 15,9 Prozent arm – das ist der höchste Wert seit der Wiedervereinigung.

Durch die Corona-Pandemie werde sich die Lage für Alleinlebende weiter verschärfen, sagte die Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann der Zeitung. Sie forderte, dass die Bundesregierung gegensteuert: durch die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro, eine Aufstockung des Kurzarbeitergelds auf mindestens 90 Prozent des Nettolohns und das Zurückdrängen prekärer Arbeitsverhältnisse.

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