Von Ende Mai bis Ende Juni sollen dann sogar fünf Chargen mit je 5,14 Millionen Dosen geliefert werden. Insgesamt entspricht das knapp zehn Millionen Dosen mehr als ursprünglich geplant.
Pfizer-Chef: Dritte Impfung mit Biontech wohl nötig
Hirnvenenthrombosen wohl auch bei mRNA-Impfstoffen: Biontech widerspricht
Deutschland profitiert von Abmachung der EU mit Biontech und Pfizer
Die deutliche Liefererhöhung ist auf eine Abmachung der EU-Kommission mit Biontech und Pfizer zurückzuführen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch verkündet, dass die EU im zweiten Quartal 50 Millionen zusätzliche Biontech-Impfdosen erhalten wird. Die Unternehmen hatten zugesagt, die für das vierte Quartal vorgesehenen Dosen bereits ab Ende April zu liefern.
Die EU-Kommission hat bisher im Auftrag der Mitgliedstaaten bis zu 2,6 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff bei sechs Herstellern geordert. Zugelassen sind die Vakzine von Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Bei Curevac und Sanofi-GSK steht eine Zulassung noch aus.
Insbesondere bei Astrazeneca hatte es in den vergangenen Monaten aber massive Lieferverzögerungen gegeben. Auch bei dem gerade erst zugelassenen Impfstoff von Johnson & Johnson gibt es Probleme, der US-Konzern verschob wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen die Auslieferung nach Europa. Bislang erhielten bei weitem die meisten Geimpften in Europa den Impfstoff von Biontech/Pfizer.
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