Nach dem Unfalltod einer 41-jährigen Mutter und ihres 4-jährigen Sohnes am Samstag in der Leipziger Straße durch einen 83-jährigen Autofahrer geht es einmal mehr um die Verkehrssicherheit in Berlin – und dabei speziell um die Fahrtüchtigkeit von Senioren.
Auch der SPD-Abgeordnete Tino Schopf für Prenzlauer Berg Ost und Weißensee äußert sich auf seiner Webseite zum Thema. Wichtig sei ihm, dass die Generationen bei dem Thema nicht gegeneinander ausgespielt würden –„so wie wir in der Diskussion die Mobilitätsarten (PKW-, Fuß- und Radverkehr, etc.) nicht gegeneinander ausspielen sollten“.
Schopfs Fraktion sehe das Hauptaugenmerk in der Förderung von altersgerechten Angeboten wie Fahrsicherheitstrainings für Senioren, die beispielsweise vom ADAC angeboten werden. Auch Fahrschulen hätten entsprechende Schulungen eingeführt. Versicherungsgesellschaften könnten zudem aktiv werden und Senioren die Möglichkeit bieten, ihren niedrigen Beitragsfaktor auf Familienmitglieder zu übertragen, wenn sie sich entscheiden, nicht mehr selbst zu fahren.
„Ich bin überzeugt, dass sich hier mit guten Angeboten mehr erreichen lässt als mit Sanktionen oder Verfügungen, die allein an das Lebensalter gekoppelt sind“, schließt der Politiker aus Pankow seinen Beitrag.
Quelle: Tino Schopf
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