Menschen, deren Impftermin in den vergangenen Tagen ausgefallen war, sollten kommen, sie könnten sich nun auch ohne Termin auf den Weg machen, sagte Kalayci. Am Wochenende werde in den Impfzentren länger gearbeitet.
Kalayci: Noch „richtig viel Luft“ bei den Impfterminen
„Wir haben richtig viel Luft noch, was Terminierung angeht“, so die SPD-Politikerin. Es gebe eine Menge Impfberechtigte für Astrazeneca in der Stadt – etwa Pflegekräfte, Ärzte, Erzieher, Lehrer, über 70-Jährige – „da kann ich nur sagen: bitte Termine buchen“. Der Impfstoff habe in Deutschland Akzeptanzprobleme von Anfang an gehabt, er habe aber eine hohe Effizienz.
Berlin nimmt Impfbetrieb in Tegel und Tempelhof am Freitag wieder auf
Berliner Amtsarzt: Was nach dem Astrazeneca-Stopp zu tun ist
Die Senatorin will nach eigenen Worten erreichen, dass das Impfen in den Arztpraxen im April losgeht. Das Vertrauen sei dort noch höher, da Ärzte ihre Patienten und mögliche Risiken kennen. Ärzte sollten dann direkt bei Apotheken den Impfstoff bestellen können, der vom Bund kommt. „Ich hoffe, das kommt wirklich schon Anfang April.“ Die angekündigte Steigerung beim Impfstoff solle direkt in die Arztpraxen gehen.
Die EMA hatte am Donnerstag mitgeteilt, Astrazeneca sei sicher. Generell überwiege der Nutzen das Risiko. Die Vergabe des Vakzins war in Deutschland am Dienstag ausgesetzt worden, um Nebenwirkungen zu prüfen. Nun soll eine extra Warnung vor möglichen seltenen Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen bei den möglichen Nebenwirkungen aufgenommen werden.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]