Bei der Schlichtungsstelle Reise und Verkehr sind im ersten Halbjahr knapp 19.500 Beschwerden eingegangen. Das entspricht einem Anstieg von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie die Stelle mitteilte.
Der Zuwachs ist nach Angaben der Schlichter vor allem auf eine höhere Zahl an Reklamationen im Bahnverkehr zurückzuführen. Den Großteil der Fälle machten allerdings weiterhin Beschwerden aus dem Flugsegment aus: Rund 80 Prozent der Eingaben betrafen den Luftverkehr, insbesondere annullierte Flüge und Verspätungen.
Schlichtungsstelle vermittelnd tätig
Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr ist seit 2010 aktiv und bearbeitet Probleme bei Flug-, Bus-, Bahn- und Schiffsreisen. Finanziert wird sie von rund 400 Verkehrsunternehmen. Ihre Aufgabe besteht darin, zwischen Kunden sowie Verkehrsanbietern zu vermitteln, wenn diese sich nicht eigenständig auf eine Lösung einigen können.
Nach eigenen Angaben gelingt eine einvernehmliche Beilegung in vier von fünf Fällen durch die Vermittlung der Stelle.
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