Bienensterben

Bienenseuche in Brandenburg: Sperrbezirk ausgeweitet

Im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald greift die Amerikanische Faulbrut weiter um sich. Die Veterinärbehörde ordnet flächendeckende Untersuchungen an.

1 Min
Im Landkreis Dahme-Spreewald weitet sich das Bienensterben durch die Seuche Amerikanische Faulbrut aus.

Im Landkreis Dahme-Spreewald weitet sich das Bienensterben durch die Seuche Amerikanische Faulbrut aus.

© Alina Grünky/dpa

Im Landkreis Dahme-Spreewald ist die Bienenseuche Amerikanische Faulbrut zum fünften Mal amtlich bestätigt worden. Das teilte Amtstierärztin Jana Guth mit. Der erste Ausbruch der bakteriellen Erkrankung war im Juli in der Nähe von Mittenwalde festgestellt worden.

Als Reaktion auf die weitere Ausbreitung im nördlichen Teil des Landkreises hat die Veterinärbehörde den Sperrbezirk vergrößert. Er erstreckt sich nun über Königs Wusterhausen, Schenkendorf, Mittenwalde, Gallun, Bestensee und Zeesen. Sämtliche Bienenvölker und Bienenstände innerhalb dieses Gebiets müssen laut Behörde amtstierärztlich auf die Faulbrut untersucht werden. Zudem fordert das Veterinäramt Imker auf, keine Bienenvölker in den Sperrbereich zu verbringen.

Für Menschen und ausgewachsene Bienen ist die Amerikanische Faulbrut nach Angaben des Imkerverbands ungefährlich. Auch Honig und andere Bienenprodukte können bedenkenlos verzehrt werden.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner