Im Landkreis Dahme-Spreewald ist die Bienenseuche Amerikanische Faulbrut zum fünften Mal amtlich bestätigt worden. Das teilte Amtstierärztin Jana Guth mit. Der erste Ausbruch der bakteriellen Erkrankung war im Juli in der Nähe von Mittenwalde festgestellt worden.
Als Reaktion auf die weitere Ausbreitung im nördlichen Teil des Landkreises hat die Veterinärbehörde den Sperrbezirk vergrößert. Er erstreckt sich nun über Königs Wusterhausen, Schenkendorf, Mittenwalde, Gallun, Bestensee und Zeesen. Sämtliche Bienenvölker und Bienenstände innerhalb dieses Gebiets müssen laut Behörde amtstierärztlich auf die Faulbrut untersucht werden. Zudem fordert das Veterinäramt Imker auf, keine Bienenvölker in den Sperrbereich zu verbringen.
Für Menschen und ausgewachsene Bienen ist die Amerikanische Faulbrut nach Angaben des Imkerverbands ungefährlich. Auch Honig und andere Bienenprodukte können bedenkenlos verzehrt werden.
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