Beziehungstat

Bluttat an Brandenburger Schule: Staatsanwaltschaft beantragt U-Haft gegen 19-Jährigen

Nach dem Tod von zwei Menschen an einer Schule hat die Staatsanwaltschaft einen Haftantrag gegen den Mann gestellt. Er soll eine 18-Jährige und einen 30-Jährigen getötet haben.

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Bei einer Gewalttat an einer Schule in Gosen-Neu Zittau sind eine Frau und ein Mann getötet worden.

Bei einer Gewalttat an einer Schule in Gosen-Neu Zittau sind eine Frau und ein Mann getötet worden.

© Manuel Genolet/dpa

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat Untersuchungshaft gegen einen 19-Jährigen beantragt, der für den Tod zweier Menschen an einer Schule in Gosen-Neu Zittau im Landkreis Oder-Spree verantwortlich sein soll. Dem Beschuldigten wird zweifacher Mord zur Last gelegt, wie eine Sprecherin der Behörde mitteilte. Er soll eine 18-jährige Schülerin und einen 30-jährigen Kita-Erzieher „unter anderem aus niedrigen Beweggründen" getötet haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei der getöteten Schülerin um die frühere Freundin des Tatverdächtigen. Die Ermittler stufen die Tat daher als Beziehungstat ein. Der 30-jährige Erzieher sei an der Schule tätig gewesen und habe der Schülerin zu Hilfe kommen wollen, so die Sprecherin. Medienberichten zufolge soll ein Messer als Tatwerkzeug gedient haben.

Zu den Vorwürfen hat sich der 19-Jährige nach Auskunft der Ermittlungsbehörde bislang nicht geäußert. Strafrechtlich sei er zuvor nicht in Erscheinung getreten. Weitere Details nannte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht.

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