Der Autohersteller BMW will weltweit bis 2027 rund 8000 Jobs abbauen. Der Stellenabbau soll über natürliche Fluktuation sowie über ein Abfindungsprogramm auf freiwilliger Basis in Deutschland erfolgen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Unternehmenskreisen erfuhr. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten.
„Das wäre so das Ziel, die Zielgröße“, hieß es. Die ersten Abgänge werden demnach noch in diesem Jahr erwartet, im kommenden Jahr soll das Abfindungsprogramm dann Fahrt aufnehmen und sich 2028 bereits positiv in den Kennzahlen niederschlagen.
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Stellenabbau auch bei Porsche
Das Programm, das laut den Angaben aus Unternehmenskreisen weitgehend mit den Arbeitnehmervertretern ausgehandelt ist, wird den Konzern voraussichtlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten, auch wenn dies derzeit noch „schwer abzuschätzen“ sei. „Es kommt darauf an, wie viele die Abfindung nehmen.“ Weltweit beschäftigt BMW rund 154.000 Menschen.
Die deutschen Autobauer stecken derzeit in der Krise. Am Montag wurde bekannt, dass der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche in seiner Heimatregion bis 2035 weitere 5000 Arbeitsplätze abbaut. Betroffen sind das Stammwerk in Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum im nahen Weissach. Im Gegenzug verlängert das Unternehmen die Standortsicherung um fünf Jahre bis Ende 2035, betriebsbedingte Kündigungen sind in diesem Zeitraum ausgeschlossen.
Beim größten deutschen und europäischen Autokonzern - Volkswagen - stehen bis zu 100.000 Stellenstreichungen und mehrere Werksschließungen im Raum. Bei Mercedes-Benz läuft ebenfalls ein Abfindungsprogramm.
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