Bombendrohung

Ungarischer Kampfjet eskortiert Passagierflugzeug: Notlandung in Budapest

Eine Bombendrohung zwingt einen Wizz-Air-Flug zur Notlandung in Budapest. Ein ungarischer Kampfjet eskortiert die Maschine.

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Ein Flugzeug der Airline Wizzair auf einem Flughafen.

Ein Flugzeug der Airline Wizzair auf einem Flughafen.

© Christoph Schmidt/dpa

Ein Wizz-Air-Flug von London nach Sofia hat wegen einer Bombendrohung außerplanmäßig in Budapest landen müssen, wie die BBC berichtet. „Die Behörden vor Ort haben die notwendigen Sicherheitsüberprüfungen des Flugzeugs und der Passagiere durchgeführt“, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft.

Der ungarische Verteidigungsminister Ruszin-Szendi Romulusz schrieb auf Facebook ebenfalls, dass der Flug eine Bombendrohung erhalten habe. „Der Luftverteidigungsbereitschaftsdienst der Nato ordnete einen ALPHA-Alarm an“, erklärte er.

Innerhalb weniger Minuten sei ein Gripen-Kampfjet der ungarischen Streitkräfte gestartet und habe das Passagierflugzeug bis zur Landung eskortiert. Anschließend sei der Kampfjet zu seinem Stützpunkt in Kecskemét zurückgekehrt. Die Polizei habe die weiteren Maßnahmen übernommen, erklärte Ruszin-Szendi.

In Medienberichten hieß es laut dpa, die Bombendrohung habe das Cockpit der Maschine beim Durchfliegen des bosnischen Luftraums erreicht. Der Pilot habe sich deshalb für eine außerplanmäßige Landung in Budapest entschieden. Wie die Bombendrohung übermittelt wurde, war zunächst nicht bekannt.

Kein Fund bei Sicherheitskontrolle

Laut dem Flugtrackingdienst FlightAware startete der Flug Wizz Air 4302 um 8.33 Uhr GMT (9.33 Uhr MEZ) vom Londoner Flughafen Luton, wie BBC berichtet. Die Maschine sollte um 13.25 Uhr Ortszeit in Sofia landen. Jedoch landete sie um 12.09 Uhr Ortszeit in Budapest.

Nach der außerplanmäßigen Landung rollte das Flugzeug zu „einem dafür vorgesehenen Platz“, teilte die Airline mit. Dort führten die Behörden Sicherheitskontrollen durch. Eine Sprecherin von Wizz Air bestätigte laut BBC, dass Flugzeug und Passagiere kontrolliert wurden. Dabei sei nach Angaben der Airline nichts gefunden worden.

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Die Fluggesellschaft erklärte zudem, sie arbeite vollständig mit den Behörden zusammen. Die Sicherheit von Passagieren und Besatzung habe oberste Priorität. Das Flugzeug sollte nach Angaben der Airline zeitnah wieder abheben.

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