Die Gefahr von Waldbränden in Brandenburg nimmt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bis Pfingsten wieder zu. An mehreren Orten werde am Pfingstsonntag die zweithöchste Warnstufe erreicht, teilte der Wetterdienst mit. Für Freitag und Samstag werden keine Niederschläge erwartet.
Zur Wochenmitte galt in allen Landkreisen und kreisfreien Städten zunächst eine geringe oder sehr geringe Waldbrandgefahr. An einzelnen Wetterstationen, etwa in Cottbus, meldete der Wetterdienst jedoch bereits eine mittlere Gefahr.
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Anfang Mai war bei Jüterbog der erste größere Waldbrand des Jahres eingedämmt worden. Betroffen waren nach den vorliegenden Angaben mehr als 150 Hektar – eine Fläche, die mehr als 200 Fußballfeldern entspricht.
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Brandursachen fast immer menschlich
Nach Angaben der zuständigen Stellen ist in heimischen Waldökosystemen der Blitzschlag die einzige natürliche Brandursache, tritt jedoch nur selten auf. Nahezu alle Waldbrände gehen auf menschliches Verhalten zurück. In Brandenburgs Wäldern gilt daher ganzjährig ein Rauch- und Feuerverbot.
Offenes Feuer im Wald ist demnach ganzjährig untersagt. Dazu zählen auch das Rauchen, der Umgang mit glimmenden Gegenständen, das Grillen sowie Campingkocher und Lagerfeuer außerhalb offizieller Feuerstellen. Auf waldnahen Grundstücken gilt für Grills und Feuerschalen ein Mindestabstand von 30 Metern zum Wald.
Mit motorisierten Fahrzeugen dürfen den Angaben zufolge nur Personen in den Wald fahren, die dort arbeiten. Autos sollten auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden, da sich trockene Gräser und Laub schnell entzünden könnten. Waldwege, Zufahrten und Schranken müssten für die Feuerwehr freigehalten werden. Wer Rauch oder Feuer im Wald bemerkt, soll dies umgehend über die Notrufnummer 112 melden.
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