Kulturtipps

Dagegen sieht Berlin ganz schön alt aus: Auf geht’s nach Warschau und in die Lausitz

Unsere Kolumnistin empfiehlt im September die angesagtesten Kunst- und Kulturevents in der polnischen Hauptstadt. Aber auch Cottbus und Umgebung lohnen im Frühherbst.

Annabelle von Oeynhausen
Annabelle von Oeynhausen
11 Min
Im September lohnt sich Warschau besonders, empfiehlt unsere Kolumnistin Annabelle von Oeynhausen.

Im September lohnt sich Warschau besonders, empfiehlt unsere Kolumnistin Annabelle von Oeynhausen.

© Charlotte Hansel und Unsplash

Kunst, Kultur und Kulinarik – damit kennt sich Annabelle von Oeynhausen bestens aus. Nicht nur in ihrer Wahlheimat Berlin und im Osten Deutschlands, auch in zahlreichen anderen Städten dieser Welt fahndet sie nach den besten Adressen.

Die Kunsthistorikerin und Unternehmerin organisiert mit ihrer Agentur Annabelle’s Choice exklusive Kunstreisen – und plant auch für Sie in dieser neuen Kolumne jeden Monat vor.

Wenn Ihnen das noch nicht reicht, können Sie sich per Nachricht an den Instagram-Account @annabelles_choice übrigens auch für ihren Newsletter anmelden, über den die Autorin noch mehr Tipps teilt.

1. Die neue Energie Warschaus

Warschau ist keine Stadt, die sich anbiedert. Rekonstruierte Altstadt, stalinistischer Kulturpalast, gläserne Hochhäuser und erstaunlich viel Grün: Polens Hauptstadt trägt ihre Widersprüche nicht dezent unter dem Mantel, sondern führt sie auf großer Bühne vor.

Besonders gut funktioniert das vom 18. bis 20. September beim Warsaw Gallery Weekend. Drei Tage lang öffnen private Galerien ihre Ausstellungen – Eintritt frei, Künstler und Galeristen in Feierlaune. Man bewegt sich durch die Stadt und entdeckt dabei Architektur, Design und eine Restaurantszene, die Berlin kulinarisch ziemlich abgehalftert aussehen lässt.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Warschau hat eine der beeindruckendsten Skylines Europas.

Warschau hat eine der beeindruckendsten Skylines Europas.

© unsplash

Ein guter Ausgangspunkt ist die Fundacja Galerii Foksal. Paulina Ołowska verbindet in „Three Colours“ Malerei, Mode und sozialistische Alltagskultur zu einer Hommage an Krzysztof Kieślowskis Filmtrilogie „Drei Farben“. Bei Raster eröffnet Aneta Grzeszykowska „Daughter“.

Unbedingt einplanen sollte man die Gunia Nowik Gallery. Die junge ukrainische Malerin Sana Shahmuradova Tanska verarbeitet in ihrer zweiten Einzelausstellung der Galerie persönliche Erinnerungen und ukrainische Mythologie zu rätselhaften, ebenso poetischen wie verstörenden Bildern.

Insgesamt umfasst das Wochenende rund 60 Ausstellungen mit mehr als 130 Künstlerinnen und Künstlern. Die eigene Route lässt sich auf der Website des WGW zusammenstellen – hilfreich, denn selbst die schönste Kunst verliert etwas von ihrem Zauber, wenn die Füße schmerzen.

Kunst von Julie Mehretu im Museum of Modern Art in Warschau

Kunst von Julie Mehretu im Museum of Modern Art in Warschau

© Alicja Szulc

Unverzichtbar ist das neue Museum für Moderne Kunst am Plac Defilad. Der weiße Bau von Thomas Phifer steht dem Kulturpalast gegenüber wie ein Seidenkleid neben einer sowjetischen Paradeuniform. Im September zeigt das Museum Edward Dwurnik, der Polen mit Zuneigung, Spott und unbestechlichem Blick für die Absurditäten des Alltags porträtierte.

Für das POLIN‑Museum sollte man mindestens einen halben Tag reservieren. Das von Rainer Mahlamäki entworfene Gebäude steht gegenüber dem Denkmal des Warschauer Ghettoaufstands. Seine geschwungenen Innenwände erinnern an einen Riss, eine Schlucht oder das geteilte Rote Meer. Die Dauerausstellung erzählt tausend Jahre jüdischen Lebens in Polen – nicht erst die Geschichte seiner Vernichtung. Man verlässt das Museum klüger, bewegter und mit einem anderen Blick auf Warschau.

Auch beim Design hat sich Polen mit Schwung von der folkloristischen Souvenirecke verabschiedet. Einen Überblick bietet Mysia 3, ein Concept Store auf drei Etagen. Zwischen Sichtbeton und Industrielampen findet man Mode, Schmuck, Möbel und Wohnaccessoires polnischer Gestalter. Bei NAP geht es um Handwerk, natürliche Materialien und jene Dinge, die man spontan kauft und später zur langfristigen Investition in die Wohnkultur erklärt.

Im September zeigt die Visteria Foundation in der modernistischen Villa Gawroński die Ausstellung „Polish Modernism. A Struggle for Beauty“ mit Möbeln, Keramik, Glas und Textilien. Schon das Haus mit seinem Garten lohnt den Besuch.

Kulinarisch tritt Warschau inzwischen ausgesprochen selbstbewusst auf. Junge Küchenchefs holen die polnische Küche aus der Mehlspeisenschwere und servieren sie in Räumen, deren Interieur man am liebsten gleich mitbestellen würde.

Im Kieliszki na Próżnej treffen moderne polnische Gerichte auf ausgezeichnete Weine. Das Dyletanci verbindet Restaurant und Weinhandlung; die Karte ist so umfangreich, dass man darin leicht den Anschluss an die nächste Vernissage verliert. Rozbrat 20 und hub.praga wurden 2026 beide mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Die Galeria Miasteczko ist eine der Hauptattraktionen im Polin Museum.

Die Galeria Miasteczko ist eine der Hauptattraktionen im Polin Museum.

© M.STAROWIEYSKA D.GOLIK

Für Pierogi mit Patina bleibt die Bar Mleczny Prasowy. Man bestellt an der Theke, zahlt erstaunlich wenig und erkennt, dass nicht jede Institution modernisiert werden muss.

Der Abend beginnt im Rascal bei Naturwein. Wer Cocktails in gepflegter Dunkelheit bevorzugt, geht ins Lane’s im Hotel Bristol. In der Long Bar des Raffles Europejski darf es schließlich ein Martini sein. Warschau hat inzwischen genug Coolness, um sich wieder ein wenig Grandezza zu erlauben.

Zum Schlafen empfiehlt sich das PURO Warszawa Centrum mit polnischer Kunst und Designklassikern. Persönlicher ist Autor Rooms, ein kleines Gästehaus des Grafikstudios Mamastudio, vollständig mit polnischem Design eingerichtet. Vornehmer logiert man im Raffles Europejski. Nicht ganz billig – aber nach drei Tagen Warschau hat man ohnehin verstanden, dass guter Geschmack gelegentlich Folgekosten verursacht.

Das Warsaw Gallery Weekend findet vom 18. bis 20. September 2026 statt. Es ist die 16. Ausgabe des Festivals für Gegenwartskunst in der polnischen Hauptstadt. warsawgalleryweekend.pl


2. Die Lausitz macht Raum für Kunst

Die Lausitz kennt sich mit Veränderungen aus. Nach der Wiedervereinigung verschwanden Fabriken, Landwirtschaftsbetriebe und Arbeitsplätze, nun verändert der Ausstieg aus der Braunkohle die Region erneut.

Zurück bleiben Gebäude, deren ursprüngliche Aufgabe verloren gegangen ist – und Freiräume, in denen Neues entstehen kann. Genau dort setzt die erste „openart Lausitz Biennale“ an. Unter dem Motto „Kunst formt Räume – art shapes spaces“ verbindet sie noch bis zum 20. September zeitgenössische Kunst mit der Architektur und Geschichte der Region.

„Disaster Selfie“ vom amerikanischen Künstler Casey McKee ist Teil der Biennale.

„Disaster Selfie“ vom amerikanischen Künstler Casey McKee ist Teil der Biennale.

© Casey McKee

Im September konzentriert sich die Biennale auf Cottbus. Zuvor zog sie etappenweise durch Museen, Industrieanlagen und ungewöhnliche Kunsträume der Niederlausitz – ein Format, das jedem Ort die nötige Aufmerksamkeit gibt.

Noch bis zum 6. September wird der Großenhainer Bahnhof bei der „Endstation Jam“ vom Lost Place zur Open-Air-Galerie. Graffiti erobert Mauern und Fassaden, Jugendliche können bei „Street Beats & Colours“ selbst mit Spraydose und DJ-Pult arbeiten.

Am Abend des 5. September verwandelt Philipp Geist mit seiner Projektion „Lichtraum Lausitz“ die Kunsthalle Lausitz. Das ehemalige Bahnhofsgebäude bildet vom 5. bis 20. September den Mittelpunkt der Cottbuser Ausstellung. Auf verbliebenen Bahnsteigen, an Mauern und in alten Schuppen treffen Fotografie, Malerei, Installation und Urban Art auf die Spuren früherer Nutzung. Die Arbeiten beschäftigen sich mit industrieller Vergangenheit, Arbeit, Erinnerung und der Frage, wie sich gesellschaftlicher Wandel überhaupt darstellen lässt. Außerdem kann man bis zum 6. September die Biennale-Station im Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz besuchen.

Spannend ist, dass die Biennale nicht allein eingeladene Kunst präsentiert. Unter dem Titel „Offene Räume – Open Spaces“ öffnen Lausitzer Künstler und Kulturinitiativen ihre Ateliers, Werkstätten und Veranstaltungsorte. Ausstellungen, Mitmachangebote und Live-Formate finden in Scheunen, Industriedenkmälern oder auf Wiesen statt.

Die Lausitz Biennale steht für zeitgenössische Kunst.

Die Lausitz Biennale steht für zeitgenössische Kunst.

© Lausitz Biennale

Am 11. September bringt „rozswětlenje – Lichtspiele“ Projektion und Performance ins Wendische Museum Cottbus. Zum Abschlusswochenende am 19. und 20. September laden ein Hörspaziergang mit sternchen.fm und die immersive Installation „die urhorde“ dazu ein, die Stadt mit anderen Augen und Ohren wahrzunehmen.

Auch der Nachwuchs wird nicht mit einem Basteltisch am Rand abgespeist. „Junge Kunst – Young Art“ richtet sich an Zehn- bis Achtzehnjährige. Workshops, Exkursionen und Begegnungen mit Kunstschaffenden geben Einblicke in künstlerische Arbeitsprozesse und ermuntern dazu, eigene Ausdrucksformen zu entwickeln.

Die Biennale macht aus dem Strukturwandel weder ein Schreckgespenst noch eine Erfolgsgeschichte mit Hochglanzfassade. Sie zeigt die Lausitz als eine Region, deren vermeintliche Leerstellen längst nicht leer sind.

Für Berliner ist das eine gute Gelegenheit zur Landpartie – und vielleicht der Anfang einer neuen Gewohnheit: öfter nach Süden zu fahren, wenn man zeitgenössische Kunst entdecken möchte.

openart Lausitz Biennale. bis 20. September, Eintritt zu den Ausstellungen frei. Programm: openart-lausitz-biennale.de


3. Cottbus in Ringen

Mitten in der Cottbuser Altstadt wartet eine süße Institution. Die Conditorei & Café Lauterbach wurde 1900 eröffnet und gilt als ältestes durchgehend geöffnetes Café der Stadt. Mehrfach nahm das Magazin Feinschmecker das Haus in seine Auswahl der besten Cafés Deutschlands auf.

In der hauseigenen Konditorei lassen sich 250 bis 300 verschiedene Tortenvarianten bestellen – vorausgesetzt, man kann sich entscheiden. Zum Frühstück und Mittagessen bietet das Lauterbach außerdem leichte warme Gerichte und eine bemerkenswert große vegane Auswahl. In Cottbus ist das noch keineswegs selbstverständlich.

Der Blütenbaum ist seit vielen Jahren ein Hingucker.

Der Blütenbaum ist seit vielen Jahren ein Hingucker.

© Café Lauterbach

Das Café darf sich deshalb durchaus als Vorreiter betrachten – auch wenn man zur Sicherheit weiterhin Baumkuchen mit Butter bekommt. Berühmt ist das Haus für den Original Cottbuser Baumkuchen. Der Teig wird Schicht für Schicht auf eine rotierende Walze aufgetragen; erst beim Anschneiden zeigen sich die charakteristischen Jahresringe.

Zur Manufaktur gehört die Marke Groch & Erben, deren Geschichte bis ins Jahr 1819 zurückreicht. Neben klassischen Baumkuchen mit Zartbitter- oder Vollmilchschokolade entstehen vegane Waldkuchen sowie Varianten mit Matcha, Blüten oder Pücklergeschmack.

Seit Anfang 2025 führen Anett Redzepi und Martin Mucha das Café. Redzepi begann hier bereits 2002 ihre Ausbildung zur Restaurantfachfrau – und kehrte mehr als 20 Jahre später als Gastgeberin zurück. Eine schöne Cottbuser Geschichte, zu der am besten Kaffee und ein Stück Baumkuchen passen.

Cottbuser Baumkuchen werden in die ganze Welt geliefert.

Cottbuser Baumkuchen werden in die ganze Welt geliefert.

© Café Lauterbach

Längst dreht sich der Cottbuser Baumkuchen nicht mehr nur um seine eigene Walze: Die Manufaktur liefert in zahlreiche Länder Europas, nach Japan, Singapur, Kanada und in die USA. Eine erstaunliche Weltreise für einen Kuchen, der sich bei seiner Herstellung lediglich im Kreis dreht. Eine beachtliche Weltreise für ein Gebäck, das seinen Heimatort nie verleugnet. Am besten schmeckt es allerdings dort, wo alles begann – bei einer Tasse Kaffee im Lauterbach.

Conditorei & Café Lauterbach, Spremberger Straße 4, 03046 Cottbus, lauterbach-cottbus.de


4. Fürstlich essen, ganz ohne Etikette

Fürst Pückler war ein genialer Landschaftsgestalter – und dem Genuss keineswegs abgeneigt. Wie passend, dass heute gleich gegenüber seinem Schloss eines der interessantesten Restaurants der Lausitz liegt.

Ein Fine-Dining-Erlebnis mitten im historischen Ambiente: das Cavalierhaus

Ein Fine-Dining-Erlebnis mitten im historischen Ambiente: das Cavalierhaus

© Cavalierhaus

Das im frühen 18. Jahrhundert erbaute und später in englischer Tudorgotik umgestaltete Cavalierhaus sieht schon von außen so aus, als sollte man unbedingt einkehren. Seit 2019 führt es der gebürtige Cottbusser Tim Sillack. Nach Stationen in Warnemünde, Perth, Vancouver, Hamburg und im Sternerestaurant Friedrich Franz kehrte er in seine Heimat zurück – offenbar kommt man weit herum, um am Ende den schönsten Platz direkt vor der Haustür zu finden. Einmal pro Woche ist er außerdem bei Radio Cottbus zu hören. Andere Köche schreiben Bücher, Sillack sendet.

Tagsüber stärkt man sich nach einem Spaziergang durch den 620 Hektar großen Branitzer Park mit regionalem Mittagstisch, Hefeplinsen, Törtchen oder hausgemachtem Eis. Am Abend verwandelt sich das Cavalierhaus in das Gourmetrestaurant Lou, benannt nach Pücklers Spitznamen.

Das Cavalierhaus liegt mitten im Fürst-Pückler-Park Branitz in Cottbus, nur wenige Meter vom Schloss Branitz entfernt.

Das Cavalierhaus liegt mitten im Fürst-Pückler-Park Branitz in Cottbus, nur wenige Meter vom Schloss Branitz entfernt.

© Cavalierhaus

Sillack verbindet Lausitzer Produkte mit den Erfahrungen seiner Wanderjahre und einer leichten französischen Note. Einzelne Gänge des Menüs lassen sich auch à la carte bestellen. Einen festen Platz hat natürlich das Pückler-Eis – schließlich wäre alles andere an diesem Ort beinahe Majestätsbeleidigung.

Wer nach Menü und Wein nicht mehr zurückfahren möchte, bleibt einfach über Nacht. Im Obergeschoss warten drei geschmackvolle Pensionszimmer. Am nächsten Morgen gehört einem der Park fast allein. Fürstlicher kann ein Kurzurlaub kaum enden.

Cavalierhaus Branitz, Zum Kavalierhaus 9, 03042 Cottbus. cavalierhaus-branitz.de


5. Lieber Spa als Kunst

Wer keine Lust auf Kultur und dafür umso mehr auf Wellness hat, kann trotzdem in die Lausitz fahren. Nur eine Stunde von Dresden und rund 90 Kilometer von Cottbus entfernt liegt im Oberlausitzer Bergland nahe Bautzen das Hotel Bei Schumann. Mit fünf Sternen Superior zählt es zu den besten Luxus- und Wellnesshotels Sachsens.

Seine Geschichte begann mit dem Aufstieg Kirschaus durch die Textilindustrie. Für angereiste Geschäftsleute wurde 1923 der Fremdenhof „Zum Weber“ eröffnet. Nach wechselvoller Nutzung, unter anderem als Kindergarten und Ferienheim eines volkseigenen Grobgarnwerks, kauften Petra und Rüdiger Schumann das Haus 1996 und verwandelten es in ein Spa-Resort.

Schwebend relaxen: der Spa-Bereich im Hotel Bei Schumann

Schwebend relaxen: der Spa-Bereich im Hotel Bei Schumann

© René Gaens

Heute stehen zwei recht unterschiedliche Wellnesswelten zur Wahl. Im römisch inspirierten Spa-Tempel fühlt man sich zwischen Säulen, warmen Becken und gedämpftem Licht angenehm weit entfernt vom Alltag. Mit 4700 Quadratmetern ist er groß genug, um sich für einige Stunden aus den Augen zu verlieren – oder endlich wiederzufinden. Besonders schön ist der 31 Grad warme Innenpool, der rund um die Uhr geöffnet bleibt.

Moderner wirkt der Seeflügel mit seinem 1300 Quadratmeter großen „Spa 2.0“. Über dem Gebäude schwebt Deutschlands erster Flying Pool mit Blick auf die bewaldeten Hügel der Oberlausitz. Nach dem Schwimmen geht es auf das Sonnendeck, in die Sauna oder zur Abkühlung in den Schneeraum. Selbst im Sommer rieselt dort bei bis zu minus zehn Grad weicher Schnee – ein Vergnügen, das ein wenig verrückt klingt und gerade deshalb ausprobiert werden sollte.

Das Hotel ist ein Rückzugsort von der Hektik des Alltags.

Das Hotel ist ein Rückzugsort von der Hektik des Alltags.

© Bei Schumann

Mehrere Restaurants und ein Frühstück bis zwölf Uhr sorgen dafür, dass auch der Tagesablauf entspannt bleibt. Manchmal besteht das beste Kulturprogramm eben darin, gar keines zu haben.

Bei Schumann, Bautzener Straße 74, 02681 Schirgiswalde-Kirschau, bei-schumann.de

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner